Deutsche Position zum Europäischen Forschungsraum

Eine Europakarte mit roten Stecknadeln, die in verschiedene Länder gepint sind.

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Der Europäische Forschungsraum ist eine gemeinsame Aufgabe der Union und der Mitgliedstaaten. Die deutsche Forschungspolitik und die Wissenschaftsorganisationen setzen sich aktiv für die Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums ein.

Am 16. Juli 2014 verabschiedete das Bundeskabinett unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die "Strategie der Bundesregierung zum Europäischen Forschungsraum (EFR). Leitlinien und nationale Roadmap" – kurz "EFR-Strategie". Deutschland hat damit als erster Mitgliedstaat eine eigene nationale EFR-Strategie vorgelegt. Die Strategie wurde in enger Zusammenarbeit mit der Allianz der Wissenschaftsorganisationen formuliert. Sie enthält die politischen Leitlinien für Deutschlands Position im Europäischen Forschungsraum. Kern der Strategie ist die nationale Roadmap, die mehr als 40 konkrete Maßnahmen aufführt, deren Umsetzung verstärkt vorangetrieben werden soll.

Am 10. Oktober 2016 fand in Berlin eine erste große Konferenz zum Europäischen Forschungsraum statt. Auf der Konferenz wurde eine Zwischenbilanz zur Strategie der Bundesregierung zum Europäischen Forschungsraum (EFR) gezogen. Gleichzeitig hat die Veranstaltung Impulse für die künftige Entwicklung in der europäischen Forschungs- und Innovationspolitik gegeben.