Aktuelles

Eine Glühbirne, in der ein grünes Blatt wächst

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Die Nationale Kontaktstelle zum Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) wird gemeinsam vom EU-Büro des BMBF (im DLR Projektträger) und der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) betreut.

  • Bourguignon für zweite Amtszeit als ERC-Präsident benannt

    Nachdem Professor Jean-Pierre Bourguignon seit fast vier Jahren im Amt des ERC-Präsidenten ist, verlängerte die Europäische Kommission sein Mandat für zwei weitere Jahre bis Ende 2019.

    ERC-Vizepräsident Professor Klaus Bock dankte Jean-Pierre Bourguignon für sein Engagement und seine eindrucksvolle Führung in den letzten Jahren: "He is the right person to take this enterprise towards the next framework programme and to ensure that the ERC continues to successfully fulfil its mission for Europe."

    Der ERC wird von einem unabhängigen Wissenschaftlichen Rat (Scientific Council) geführt, der sich aus 22 renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammensetzt. Nach Prof. Fotis Kafatos (2007 - 2010) und Prof. Helga Nowotny (2010 - 2013) ist Prof. Jean-Pierre Bourguignon der dritte ERC-Präsident.

    Zur Pressemitteilung des ERC

  • Ergebnisse des zweiten Stichtags der ERC-Ausschreibung 'Proof of Concept 2017' veröffentlicht

    In der zweiten Runde des Proof of Concept Calls 2017 erhielten 51 ERC Grantees einen Proof of Concept Grant. 139 Anträge wurden vom ERC begutachtet. An deutsche Einrichtungen wurden 6 Grants vergeben. Die Fördersumme von bis zu 150.000 Euro kann für die ersten Schritte zum Forschungstransfer eingesetzt werden. Antragsberechtigt sind nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits einen Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) innehaben.

    Zur Meldung auf der ERC-Webseite und der Liste aller Geförderten.

  • ERC veröffentlicht die Ergebnisse einer qualitativen Analyse abgeschlossener Projekte

    Wie bereits 2015 wurde auch 2016 erneut ein ex-post Peer Review von abgeschlossenen Projekten durchgeführt, die durch den ERC gefördert wurden. Hierzu wurden 155 Projekte zufällig ausgewählt. Begutachtet wurden Kriterien, wie etwa der Einfluss des Projektes auf das eigene wissenschaftliche Feld, aber auch darüber hinaus auf andere Disziplinen bzw. auf Gesellschaft und Wirtschaft. Ebenfalls begutachtet wurden Neuartigkeit, Interdisziplinarität, Innovation und die Risikoträchtigkeit des Ansatzes.

    Das Resultat der Begutachtung zeigt, dass 73 % der Projekte zu einem bedeutenden wissenschaftlichen Fortschritt oder sogar zu einem wissenschaftlichen Durchbruch geführt haben. Das Bestreben des ERC, hochriskante Forschung zu fördern, zeigt sich darin, dass lediglich 11 % der Projekte im Nachhinein nicht als hochriskant eingestuft wurden. Es zeigte sich aber auch, dass gerade Projekte mit hohem Risiko letztlich auch zu den Projekten zählen, die für die wissenschaftlichen Durchbrüche verantwortlich sind. Unter diesen Projekten befanden sich vor allem interdisziplinäre Projektvorhaben.

    Der ERC sieht sich durch diese Begutachtungsergebnisse in seinem Ansatz bestärkt, riskante Projekte mit vielversprechenden Resultaten sowie interdisziplinäre Grundlagenforschung zu fördern.

    Der vollständige Bericht (auf Englisch) kann hier eingesehen werden.

  • Jetzt registrieren für 'Wissenschaftsexzellenz in H2020: Was ändert sich ab 2018?'

    Die eintägige Veranstaltung "Wissenschaftsexzellenz in H2020: Was ändert sich ab 2018?" findet am 9. Oktober 2017 im Bonner Universitätsclub statt. Sie widmet sich den Neuerungen im Arbeitsprogramm 2018 - 2020 im Schwerpunkt "Wissenschaftsexzellenz" von Horizont 2020. Die Nationalen Kontaktstellen für Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSC), für künftige und neu entstehende Technologien (FET), den Europäischen Forschungsrat (ERC) und für Forschungsinfrastrukturen werden den Geist dieses letzten Horizont-2020-Arbeitsprogramms und konkrete Änderungen in den Arbeitsprogrammen vorstellen. Außerdem wird es einen Ausblick auf die Chancen geben, die sich aus dem Start der Pilotmaßnahmen für den Europäischen Innovationsrat ergeben.

    Für die Veranstaltung wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Anmeldung ist geöffnet.

  • ERC veröffentlicht Proof-of-Concept 2018 Ausschreibung

    Der ERC Proof of Concept Call 2018 ist auf dem Teilnehmerportal veröffentlicht. Er enthält auch die 'Information for Applicants' und aktualisierte FAQ.

    Voraussetzung für einen Proof of Concept Grant (PoC) ist ein ERC Starting, Consolidator oder Advanced Grants („Forschungsgrant“). Inhaltlich soll durch den PoC geprüft werden, ob Ideen aus dem ERC Forschungsgrant auf dem Markt eine Chance haben. Dies ist die erste Stufe des Technologietransfers.

    Deadlines für 2018 sind am 16. Januar, 18. April und 11. September 2018.

    Man kann sich nur auf eine der drei Deadlines bewerben.

    Weitere Informationen zum Förderschema finden Sie hier.

    Link zur Ausschreibung auf dem Participant Portal.

  • ERC veröffentlicht Ergebnisse der Starting Grants 2017

    Am 6. September 2017 hat der ERC die Ergebnisse der Starting Grants 2017 Ausschreibung veröffentlicht.

    Es werden 406 Projekte mit 605 Millionen Euro gefördert. Sie sind in 23 unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten und Assoziierten Staaten angesiedelt und werden von Forschenden aus 48 unterschiedlichen Nationalitäten geleitet. 40% der Principal Investigator sind weiblich. Mit über 3.000 Eingereichten Anträgen betrug die Erfolgsrate etwa 13%. Dieses Mal liegt Deutschland mit 67 ERC Starting Grants auf Platz zwei hinter dem Vereinigten Königreich (79) und vor Frankreich (53). 65 der Principal Investigators haben deutsche Nationalität.

    Weitere Informationen

  • ERC veröffentlicht finales Arbeitsprogramm 2018

    Der Europäische Forschungsrat (European Research Council - ERC) hat am 2. August 2017 das finale Arbeitsprogramm mit Informationen zu den Ausschreibungen für 2018 veröffentlicht. Der ERC fördert im Arbeitsprogramm 2018 unter Horizont 2020 mit 1,86 Milliarden Euro exzellente Forschende mit bahnbrechenden Projekten aus allen Wissenschaftsbereichen. Die bekannten Förderlinien werden fortgesetzt: Starting Grants für aufstrebende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (2 - 7 Jahre nach Promotion), Consolidator Grants für Forschende 7 - 12 Jahre nach Promotion, Advanced Grants für etablierte, aktiv forschende Personen und Proof-of-Concept für ERC Grantees, die die Marktfähigkeit ihrer Idee testen möchten. Die ERC Synergy Grants fördern Teams von zwei bis vier vielversprechenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

    Im Vergleich zum Entwurf des Arbeitsprogramms, der in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, sind keine Änderungen eingefügt.

    Alle Dokumente finden Sie hier.

  • ERC Starting Grant 2018: Ausschreibung geöffnet

    Am 3. August 2017 wurde die Ausschreibung für die Starting Grants geöffnet. Zielgruppe sind exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich 2 bis 7 Jahre nach der Promotion befinden. Die Einreichungsfrist ist der 17. Oktober 2017.

    Maßgeblich für die Berechnung der Antragberechtigung ist das Datum, an dem der Doktorgrad verliehen wurde in Relation zum 1. Januar 2018. Es bestehen Ausnahmeregelungen, die das Zeitfenster verlängern (beispielsweise Elternzeit, Wehrdienst, lange Krankheit, klinische Ausbildung). Die maximale Projektlaufzeit beträgt 5 Jahre bei einer Fördersumme von maximal 2 Millionen Euro.

    Weitere Informationen zu den Starting Grants

  • ERC Synergy Grant 2018: Ausschreibung geöffnet

    Am 3. August 2017 hat der ERC außerdem die Synergy Grant 2018 Ausschreibung geöffnet. Die Synergy Grants richten sich an 2 bis 4 aufstrebende oder etablierte Forschende, die ihre Fähigkeiten und Ressourcen in einem Projekt zusammenbringen. Die Idee ist, dass diese Gruppe von Forschenden gemeinsam Fragestellungen angehen, die zu wissenschaftlichen Durchbrüchen und neuen Erkenntnissen führen. Einreichungsfrist für die aktuelle Ausschreibung ist der 14. November 2017. Für einen Synergy Grant können bis zu 14 Millionen Euro für einen Zeitraum bis zu sechs Jahren beantragt werden .

    Weitere Informationen zu den Synergy Grants

  • ERC Grant Management am 19. Oktober 2017

    Wie in den vergangenen Jahren bietet die NKS ERC auch in diesem Jahr einen Erfahrungsaustausch zum Grant Management an. Die Veranstaltung findet am 19. Oktober 2017 in Bonn statt. Sie richtet sich gezielt an Personen, die für die Verwaltung von ERC Grants zuständig sind. Auf der Agenda stehen Erfahrungsberichte zu den Themen Reporting und Amendements. Als Sonderthemawird auch die Verwaltung von „Proof-of-Concept“– Projekten thematisiert. Die Registrierung ist jetzt möglich.

  • Advanced Grant Panelvorsitzende veröffentlicht

    Die Vorsitzenden der 25 Evaluierungspanels für die Advanced Grant 2017 wurden bekannt gegeben. Die Mitglieder der einzelnen Panels werden nicht während der laufenden Ausschreibungen veröffentlicht, sondern nachträglich. Die Einreichfrist für die Advanced Grant 2017 ist am 31.8.2017.

    Liste der Panelvorsitzenden 2017

    Ausschreibung Advanced Grant 2017

    Übersicht der Panelmitglieder der vergangenen Jahre

  • Expertengruppe nennt den ERC einen globalen Leuchtturm für wissenschaftliche Exzellenz

    Am 3. Juli 2017 veröffentlichte eine von der Europäischen Kommission eingesetzte hochrangige Expertengruppe unter dem Vorsitz von Pascal Lamy ihren Bericht zur Maximierung der Auswirkungen der EU-Forschungs- und Innovationsprogramme. Neben der Hauptbotschaft, dass Investitionen in Forschung und Innovation zunehmend für die Gestaltung einer besseren europäischen Zukunft entscheidend sind, wird der Europäische Forschungsrat (ERC) als globaler Leuchtturm für wissenschaftliche Exzellenz gelobt. Der ERC sei für Europa notwendig, um an der Spitze der Entwicklung zu bleiben. Eine Budgeterhöhung für EU Forschungs- und Entwicklungsprogramme nach 2020 sollte daher auch mehr Ressourcen für den ERC bereitstellen.

    Weitere Informationen: http://ec.europa.eu/research/evaluations/index_en.cfm?pg=hlg

  • Stellungnahme des ERC zum nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

    Der Scientific Council (Wissenschaftliche Rat) des Europäischen Forschungsrates (ERC) hat am 15. Mai 2017 eine Stellungnahme zur Position des ERC im nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (ab 2021) veröffentlicht.

    Die Stellungnahme verweist zunächst auf die bisherigen Erfolge des ERC im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm sowie in Horizont 2020, beispielsweise das internationale Prestige von ERC Grants, die Würdigung einer Reihe von ERC-geförderten Forschungsvorhaben durch renommierte Auszeichnungen (z. B. Nobelpreise) sowie den Beitrag des ERC bei der Ausbildung der nächsten Generation wettbewerbsfähiger, unabhängiger Forschender. Diese Erfolge beruhten insbesondere auf der Autonomie des ERC Scientific Council sowie der ausschließlichen Fokussierung auf die wissenschaftliche Exzellenz bei der Bewertung bzw. Förderentscheidung von ERC-Anträgen.

    In Bezug auf das nächste EU-Rahmenprogramm gibt der ERC Scientific Council folgende Empfehlungen ab:

    Kontinuität: Die bisherige Unabhängigkeit sowohl des ERC Scientific Council (hinsichtlich der Festlegung der Förderstrategie des ERC) als auch der ERC-Exekutivagentur (hinsichtlich einer wissenschaftsgeleiteten Anwendung der EU-Förderregularien) sollte auch im nächsten EU-Rahmenprogramm durch entsprechende Rechtsakte gewährleistet sein.

    Flexibilität: Gleichzeitig sollte der ERC auch weiterhin (in einem konstruktiven Dialog insbesondere mit der EU-Kommission) die Möglichkeit zur eigenständigen Anpassung und Weiterentwicklung seines Förderportfolios bzw. seiner Begutachtungs- und Verwaltungsprozesse haben.

    Wachstum: Angesicht der bereits jetzt niedrigen Erfolgsquoten sowie der hohen Anzahl exzellent bewerteter Anträge ohne ERC-Förderung sollte das ERC-Budget auf mindestens 4 Milliarden Euro pro Jahr erhöht werden. Diese Verdoppelung des Budgets (bezogen auf das Jahr 2019) würde der Ausweitung des ERC-Förderportfolios (z. B. Wiedereinführung der ERC Synergy Grants ab 2018) Rechnung tragen und zudem eine angestrebte (Mindest-) Erfolgsquote von etwa 15 Prozent ermöglichen.

    Zur Website des ERC mit dem vollständigen Statement