Aktuelles

Eine weiße Leiter ragt in einen blauen Himmel hinauf

Foto Thinkstock

  • Typisch FET Open: Mit Diamanten den Umweltschutz revolutionieren

    Was wäre, wenn wir aus klimaschädlichen CO2 neue organische Substanzen herstellen könnten? Die Chemikerin Anke Krüger forscht an der Universität Würzburg im Rahmen des FET-Open-Projekts DIACAT genau an dieser Frage. Mithilfe winziger Diamanten wollen die Wissenschaftler schaffen, was sonst nur der Natur gelingt: eine künstliche Fotosynthese, bei der aus CO2, Wasser und Sonnenlicht neue, unschädliche organische Substanzen entstehen.

    DIACAT steht für "Diamond materials for the photocatalytic conversion of CO2 to fine chemicals and fuels using visible light". Die Universität Würzburg ist Koordinator und erhält für ihre Arbeit im Verbundprojekt 615.000 Euro von der EU. Insgesamt wird das Projekt mit 3,9 Millionen Euro gefördert.

    Das Projekt steht stellvertretend für den hohen Anspruch, den FET-Open-Projekte erfüllen müssen. In einem interdisziplinären Konsortium werden die Grundlagen für eine völlig neue Technologie gelegt. Diese hat das Potenzial, den Klimaschutz zu revolutionieren. Damit ist DIACAT typisch FET Open.

  • Mit FET die Grenzen der Wissenschaft verschieben

    Die Europäische Kommission hat eine neue Broschüre, "From great science to thrilling technology", veröffentlicht, welche die 20-jährige Erfolgsgeschichte des gesamten Programmbereichs der künftigen und sich neu entwickelnden Technologien erzählt. Es wird eindrucksvoll gezeigt, wie FET-Projekte mit Mut zu ungewöhnlichen Kooperationen und Risikobereitschaft die Grenzen des Machbaren immer weiter verschieben. Der Programmbereich fungiert so als Motor für die Entwicklung neuer Technologien und als Katalysator für die Entwicklung vollkommen neuer Forschungsbereiche.

    Anschaulich werden Beispiele aus allen FET-Programmbereichen (FET Open, FET Proactive und FET Flagship) vorgestellt. Der besondere Charakter des FET-Programms wird so verdeutlicht.

  • Informationen zum Begutachtungsverfahren aus erster Hand

    Am 4. Juli 2017 findet der letzte Termin der Webinarreihe zu FET Open statt. Thema ist das Begutachtungsverfahren von FET Open mit seinen Besonderheiten. Wir freuen uns, dass wir Herrn Maksym Tsytlonok als Sprecher gewinnen konnten. Er ist in der Exekutivagentur für Forschung tätig und hat schon mehrfach die Begutachtungsverfahren von FET Open begleitet. Dadurch ist er gut mit den Besonderheiten des FET-Begutachtungsprozesses vertraut. Anmeldungen für das Webinar sind noch bis zum 30. Juni 2017 möglich.

  • Ergebnisse der FET-Open-Ausschreibung

    Die Europäische Kommission informiert derzeit alle Antragstellenden der letzten Ausschreibungsrunde in FET Open (Einreichungsfrist: 17. Januar 2017) über die Ergebnisse der Begutachtung. Insgesamt evaluierten die Gutachterinnen und Gutachter in dieser Runde 365 Anträge für Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (RIA). 26 Projekte gelangten auf die Hauptliste. Sie werden zum Vertragsschluss eingeladen. Dies ergibt eine vorläufige Erfolgsquote von 7,1 %.

    Unter den erfolgreichen Projekten ist auch eines, das von einer deutschen Einrichtung koordiniert werden wird. Insgesamt nehmen 20 Partner aus Deutschland an den erfolgreichen Projekten teil. Auffällig ist die steigende Qualität der FET-Anträge. Mehr als die Hälfte der Anträge lag über dem Schwellenwert.

    Für Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen in FET Open wurden neun Anträge eingereicht. Zwei von ihnen gelangten auf die Hauptliste und können voraussichtlich gefördert werden.

  • Erste Ergebnisse der Horizont-2020-Zwischenevaluierung: Kritik an niedrigen Förderquoten von FET

    Die Zwischenevaluierung würdigt FET als Programm, das interdisziplinäre und themenoffene Projekte fördert, die schnelle Antworten auf aktuelle ökonomische und gesellschaftliche Bedürfnisse liefern. Entsprechend vielfältig sind die geförderten Projekte. Allen gemeinsam ist die Konzentration auf Technologien mit einem großen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Potenzial. FET-Projekte schaffen mit Grundlagenforschung die Basis für die Bildung neuer Forschungsgemeinden und gesellschaftlichen und technologischen Wandel. Die Interdisziplinarität von FET wird am Beispiel der beiden laufenden Flagships Human Brain Project und Graphene herausgestellt.

    Die niedrigen Förderquoten von FET werden kritisiert, eine Erhöhung des FET-Budgets gefordert.

    Die Ergebnisse der Zwischenevaluation basieren unter anderem auf der öffentlichen Konsultation zu Horizont 2020, die im Januar 2017 endete. Eine hochrangige Expertengruppe wird die Ergebnisse analysieren und auf einer Konferenz am 3. Juli 2017 in Brüssel präsentieren.

    Pressemitteilung der Europäischen Kommission
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  • Webinarreihe zu FET Open: Registrierung geöffnet

    Immer dienstags um 12 Uhr findet vom 13. Juni bis 4. Juli 2017 eine Webinar-Reihe der NKS FET für FET-Open-Antragstellende statt. Die einzelnen Module bestehen jeweils aus einem etwa halbstündigen Vortrag und bieten anschließend die Gelegenheit, mit der NKS zu chatten. Zielgruppe sind sowohl Newcomer als auch Wiedereinreichende, die sich eine Vertiefung zu einem bestimmten Themenfeld wünschen.

    • 13. Juni 2017: Was ist ein FET-Open-Projekt?
    • 20. Juni 2017: Konsortium, Budget und Arbeitspakete: Was Antragsteller zum Projektmanagement wissen sollten
    • 27. Juni 2017: Wie sieht eine erfolgreiche Kommunikations- und Verbreitungsstrategie aus?
    • 4. Juli 2017: Wie wird begutachtet?

    Die Anmeldung erfolgt entweder für einzelne Themen oder für die gesamte Webinarreihe.

  • Exklusiv für FET-Projekte: Webinar "How to pitch"

    Am 7. Juni 2017 um 12 Uhr veranstaltet FET2Rin ein Webinar exklusiv für Partner in FET-Projekten. Darin geht es um die hohe Kunst des Projektvorstellens in kurzer Zeit, beispielsweise vor potenziellen Investoren.
     

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    Zur Registrierung

  • Ausschreibung zur Vorbereitung des FET Flagship Quantentechnologie

    In einer aktualisierten Version des FET Arbeitsprogramms 2017 wurde zusätzlich eine Ausschreibung (FETFLAG-02-2017) für eine Begleitmaßnahme (Coordination and Support Action) zur Vorbereitung des Flagships und zur Durchführung nationaler Vernetzungsaktivitäten aufgenommen. Deadline: 26 September 2017; Budget: 0,5 Millionen Euro.

  • ICT Proposers’ Day 2017

    Der ICT Proposers' Day findet vom 9. bis 10. November 2017 in Budapest statt. Die Veranstaltung richtet sich an potenzielle Antragstellende aus den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), bietet aber auch Informationen und Netzwerkaktivitäten zu FET.

    Im Programm enthalten sind Informationsveranstaltungen, Networking Sessions, Workshops und Face-to-Face Brokerage Meetings.

    Die Anmeldung ist ab Juni möglich.

  • 'Meet and Match' für FET-Projekte am 5./6. Juli in Frankreich

    FET2Rin und FETFX laden FET-Projektpartner am 5. und 6. Juli 2017 zu zwei Workshops nach Frankreich ein. Ziel ist es, verborgenes Innovationspotential aufzuzeigen. Die FET-Projektpartner werden dafür in einem "speed dating" mit 20 Innovationszentren und Inkubatoren zusammengebracht. Zehn Projekte werden die Möglichkeit erhalten, ihre Projektergebnisse Risikokapitalgebern vorzustellen.

    Für das 'Meet and Match' wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Es profitiert von der engen Anbindung an den diesjährigen EBN-Kongress (5. - 6. Juli 2017 in Enghien-les-Bains, Frankreich), an dem 400 Personen aus den genannten Bereichen teilnehmen werden. Die Teilnahme an den beiden Formaten ist kostenlos. Die Registrierung ist noch möglich.

  • Infos zum FET Innovation Launchpads

    Die FET Innovation Lauchpads starten 2017 in die zweite Runde. Ideen und Ergebnisse, die in laufenden oder kürzlich abgeschlossenen FET-Projekten erarbeitet wurden, können mit einem FET Innovation Lauchpad auf mögliche praktische Anwendungen untersucht werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Antragstellung ist eine eindeutige Verbindung zu einem FET-Projekt. Dieses kann im 7. Forschungsrahmenprogramm oder in H2020 gefördert worden sein. Die Antragsteller müssen nicht direkt am Projekt beteiligt gewesen sein, sie müssen aber glaubhaft versichern, dass sie Zugang zu den Ergebnissen haben. Mit bis zu 100.000 Euro unterstützt die EU-Kommission Aktivitäten, die Anwendungspotentiale erschließen. Über den "Geist" eines FET Innovation Launchpad-Projekts, die Teilnahmebedingungen und die Rahmenbedingungen für die Antragstellung informiert ein u.a. ein Webinar der EU-Kommission.

    Mehr Informationen zu den FET Innovation Launchpads

  • Graphene sucht neue Partner

    Unternehmen, die an einer Partnerschaft im Konsortium des FET Flagship Graphene interessiert sind, können sich jetzt an einem Verfahren für Interessensbekundungen beteiligen. Die neuen Partner werden in die Bearbeitung der Arbeitspakete von 2018 bis 2020 eingebunden. Das Verfahren endet am 30. Mai 2017 um 8 Uhr. Alle Details können der Webseite des Graphene-Flagships entnommen werden.

  • Registrierung für Net Futures Conference 2017 geöffnet

    Die diesjährige Net Futures Conference findet vom 28. - 29. Juni 2017 in Brüssel statt und widmet sich der Zukunft des Internets unter dem Titel "Internet, the economy and society in 2027". Anlass ist die Halbzeitbewertung der Strategie für den digitalen Binnenmarkt und die Frage, ob sich die digitale Transformation in die richtige Richtung bewegt oder ob eine Neuformulierung von Zielen und Prioritäten nötig ist. Angesprochen sind Menschen mit oder ohne IKT-Expertise aus dem Privatsektor und dem akademischen Bereich sowie Akteure aus der Kreativszene. Weitere Informationen folgen.

    Die Registrierung ist ab sofort möglich.

  • Videos und Präsentationen vom FET-Open-Informationstag

    Am 27. April 2017 fand in Brüssel der Informationstag zu den Forschungs- und Informationsmaßnahmen von FET statt. Alle Vorträge und die Präsentationen sind online verfügbar.
     

  • Chance für die Quantentechnologie

    In einem Interview mit der NKS FET beschreiben Tommaso Calarco und Max Riedel den langen Weg von der Idee bis zur Verwirklichung des neuen FET Flagships zur Quantentechnologie. Sie erläutern, was es für die Verwirklichung eines Forschungsprojekts in dieser Größenordnung braucht: Exzellente Forschung, Leidenschaft fürs Wissenschaftsmanagement und einen langen Atem. Zusammen bedingen diese drei Faktoren die erfolgreiche Verankerung des Flagships zur Quantentechnologie auf der forschungspolitischen Agenda der Europäischen Kommission. Im Gespräch mit den beiden offenbart sich: Das Flagship ist eine Chance für die Quantentechnologie. Aber ohne das Engagement Einzelner hätte das Flagship keine Chance.

    Tommaso Calarco ist Mitglied des Lenkungsausschuss für die Vorbereitung des Quantentechnologie-Flagships. Max Riedel ist Projektleiter und bereitet den Start des Flagships vor.

  • Veröffentlichung Zwischenevaluierung FET Flagships

    Drei Jahre nach dem Start der operationalen Phase der FET Flagships "Human Brain" und "Graphene" unter Horizont 2020 hat die Europäische Kommission den Zwischenbericht des hochrangigen Panels zur Evaluierung der FET Flagships veröffentlicht. Ziel des Berichtes ist es, die strategische Relevanz des Flagship-Instrumentes zu analysieren und Empfehlungen zur verbesserten Implementierung  auszusprechen. Deutscher Vertreter im Panel ist Matthias Kleiner, Leibniz-Gemeinschaft. Die Ergebnisse der Evaluierung sollen sowohl in die laufenden Flagships einfließen als auch in die Entstehung neuer Flagships, wie dem Flagship zur Quantentechnologie.

    Der Bericht bestätigt die hohe Relevanz der FET-Flagships für den europäischen Forschungs- und Innovationsraum und ihr großes Potenzial für innovative Forschung. Jedoch sehen die Experten noch Verbesserungsbedarf:

    • Die Flagships sollten besser von anderen Forschungsinstrumenten abgegrenzt werden können. Hierbei könnte die Anwendung der "Technology Readiness Level" (TRL) hilfreich sein.
    • Ein längerer Förderzyklus sollte implementiert werden, um die Flexibilität des Instruments zu verbessern.
    • Strategische Beiräte sollten in allen Flagships installiert werden, um die Einbettung in einen globalen Kontext zu gewährleisten.
    • Ein höherer Grad an Interaktion zwischen den verschiedenen Horizont-2020-Instrumenten wird empfohlen.
    • Thematisch verwandte Initiativen, mit denen noch keine Zusammenarbeit besteht, sollten verstärkt eingebunden werden, um eine größere strukturierende Wirkung zu gewährleisten und Doppelarbeit zu vermeiden.

    Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

    In seinem Blog hebt Andrus Ansip, (Vize-)Kommissionspräsident für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, die Bedeutung der FET Flagships für die technologische und gesellschaftliche Zukunft Europas hervor.

  • Neue Details zum Quanten-Flagship

    Die von der Europäischen Kommission 2016 eingesetzte hochrangige Expertengruppe zum Thema Quanten-Flagship hat in einem Zwischenbericht eine strategische Forschungsagenda und Ansätze zur Implementierung des Flagships vorgelegt. Das Mandat der Gruppe endet im Sommer 2017. Dann wird die Vorlage eines Abschlussberichts erwartet, der auch ein konsolidiertes Implementierungs- und Organisationsmodell enthalten soll.

  • Bericht der FET Advisory Group: 'The need to integrate the Social Sciences and Humanities with Science and Engineering in Horizon 2020 and beyond'

    Der Bericht der FET Advisory Group, "The need to integrate the Social Sciences and Humanities with Science and Engineering in Horizon 2020 and beyond", diskutiert den Mehrwert, den eine stärkere Integration der Geistes- und Sozialwissenschaften auch bei technologieorientierten Projekten haben kann. Bei der Entwicklung technologischer Innovationen sollte stets der gesellschaftliche Kontext berücksichtigt werden. Für Horizont 2020 und seine Nachfolgeprogramme empfiehlt die FET Advisory Group daher, dass Calls die aktive Einbindung der Geistes- und Sozialwissenschaften noch stärker befördern sollten.

    Die FET Advisory Group besteht aus von der Kommission ernannten Expertinnen und Experten. Ihr Vorsitzender ist Professor Jerzy Langer. Die Gruppe trifft sich mehrmals im Jahr.

  • FET Open: Stand der Dinge

    Die Veröffentlichung "Horizon 2020 FET Open in 2014-2016: State of Play" enthält eine umfassende Sammlung der wichtigsten Statistiken zur Beteiligung an FET Open, Analysen und eine Übersicht über alle bisher geförderten Projekte. Unter anderem zeigt sie, was Interdisziplinarität bei FET bedeutet und belegt an Beispielen, welche Disziplinen in den Projekten interagieren.

  • FET Open: 381 Anträge eingereicht

    Laut EU-Kommission gab es für den am 17. Januar 2017 geschlossenen Call für FET Open 381 Einreichungen. Diese Zahl bezieht sich sowohl auf FET Open Research und Innovation Action (ca. 55 Millionen Euro) als auch Koordinierungsmaßnahmen (1,5 Millionen Euro). Alle Antragsteller werden spätestens im Juni 2017 über das Ergebnis der Begutachtung informiert werden.

  • Ergebnisse FET Innovation Launchpad

    Die Evaluierungsergebnisse für die erste Ausschreibung zu den FET Innovation Launchpads liegen vor. Von den 91 eingereichten Anträge wurden 16 für eine Förderung ausgewählt. Zwei erfolgreiche Antragsteller kamen aus Deutschland. Die Erfolgsquote lag bei knapp 18 Prozent.

    Auch 2017 können sich laufende oder kürzlich beendete FET Open und Proactive-Projekte für ein FET Innovation Launchpad bewerben. Mit max. 100.000 Euro unterstützt die Europäische Kommission so die Weiterentwicklung von Projektergebnissen in Richtung Verwertung oder Vermarktung. Die Einreichungsfrist ist der 27.September 2017.