Aktuelles

Eine weiße Leiter ragt in einen blauen Himmel hinauf

  • Chance für die Quantentechnologie

    In einem Interview mit der NKS FET beschreiben Tommaso Calarco und Max Riedel den langen Weg von der Idee bis zur Verwirklichung des neuen FET Flagships zur Quantentechnologie. Sie erläutern, was es für die Verwirklichung eines Forschungsprojekts in dieser Größenordnung braucht: Exzellente Forschung, Leidenschaft fürs Wissenschaftsmanagement und einen langen Atem. Zusammen bedingen diese drei Faktoren die erfolgreiche Verankerung des Flagships zur Quantentechnologie auf der forschungspolitischen Agenda der Europäischen Kommission. Im Gespräch mit den beiden offenbart sich: Das Flagship ist eine Chance für die Quantentechnologie. Aber ohne das Engagement Einzelner hätte das Flagship keine Chance.

    Tommaso Calarco ist Mitglied des Lenkungsausschuss für die Vorbereitung des Quantentechnologie-Flagships. Max Riedel ist Projektleiter und bereitet den Start des Flagships vor.

  • Vorankündigung: FET-Open Research and Innovation Actions Info Day

    Am 27. April 2017 findet in Brüssel der nächste Informationstag zu den Forschungs- und Informationsmaßnahmen von FET statt. Die Agenda sieht am Vormittag einen Vortragsblock zu den Voraussetzungen für erfolgreiche FET Open Projekte vor. Am Nachmittag präsentieren erfolgreiche Antragsteller Ihre Projekte. Die Registrierung ist noch möglich. Alle Vorträge werden aufgezeichnet und können auch im Livestream verfolgt werden.

  • Veröffentlichung Zwischenevaluierung FET Flagships

    Drei Jahre nach dem Start der operationalen Phase der FET Flagships "Human Brain" und "Graphene" unter Horizont 2020 hat die Europäische Kommission den Zwischenbericht des hochrangigen Panels zur Evaluierung der FET Flagships veröffentlicht. Ziel des Berichtes ist es, die strategische Relevanz des Flagship-Instrumentes zu analysieren und Empfehlungen zur verbesserten Implementierung  auszusprechen. Deutscher Vertreter im Panel ist Matthias Kleiner, Leibniz-Gemeinschaft. Die Ergebnisse der Evaluierung sollen sowohl in die laufenden Flagships einfließen als auch in die Entstehung neuer Flagships, wie dem Flagship zur Quantentechnologie.

    Der Bericht bestätigt die hohe Relevanz der FET-Flagships für den europäischen Forschungs- und Innovationsraum und ihr großes Potenzial für innovative Forschung. Jedoch sehen die Experten noch Verbesserungsbedarf:

    • Die Flagships sollten besser von anderen Forschungsinstrumenten abgegrenzt werden können. Hierbei könnte die Anwendung der "Technology Readiness Level" (TRL) hilfreich sein.
    • Ein längerer Förderzyklus sollte implementiert werden, um die Flexibilität des Instruments zu verbessern.
    • Strategische Beiräte sollten in allen Flagships installiert werden, um die Einbettung in einen globalen Kontext zu gewährleisten.
    • Ein höherer Grad an Interaktion zwischen den verschiedenen Horizont-2020-Instrumenten wird empfohlen.
    • Thematisch verwandte Initiativen, mit denen noch keine Zusammenarbeit besteht, sollten verstärkt eingebunden werden, um eine größere strukturierende Wirkung zu gewährleisten und Doppelarbeit zu vermeiden.

    Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

    In seinem Blog hebt Andrus Ansip, (Vize-)Kommissionspräsident für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, die Bedeutung der FET Flagships für die technologische und gesellschaftliche Zukunft Europas hervor.

  • Neue Details zum Quanten-Flagship

    Die von der Europäischen Kommission 2016 eingesetzte hochrangige Expertengruppe zum Thema Quanten-Flagship hat in einem Zwischenbericht eine strategische Forschungsagenda und Ansätze zur Implementierung des Flagships vorgelegt. Das Mandat der Gruppe endet im Sommer 2017. Dann wird die Vorlage eines Abschlussberichts erwartet, der auch ein konsolidiertes Implementierungs- und Organisationsmodell enthalten soll.

  • Bericht der FET Advisory Group: 'The need to integrate the Social Sciences and Humanities with Science and Engineering in Horizon 2020 and beyond'

    Der Bericht der FET Advisory Group, "The need to integrate the Social Sciences and Humanities with Science and Engineering in Horizon 2020 and beyond", diskutiert den Mehrwert, den eine stärkere Integration der Geistes- und Sozialwissenschaften auch bei technologieorientierten Projekten haben kann. Bei der Entwicklung technologischer Innovationen sollte stets der gesellschaftliche Kontext berücksichtigt werden. Für Horizont 2020 und seine Nachfolgeprogramme empfiehlt die FET Advisory Group daher, dass Calls die aktive Einbindung der Geistes- und Sozialwissenschaften noch stärker befördern sollten.

    Die FET Advisory Group besteht aus von der Kommission ernannten Expertinnen und Experten. Ihr Vorsitzender ist Professor Jerzy Langer. Die Gruppe trifft sich mehrmals im Jahr.

  • Ausblick: FET-Arbeitsprogramm 2018 - 2020

    Das FET-Arbeitsprogramm für die Jahre 2018 bis 2020 wird zurzeit vorbereitet. Für Herbst 2017 ist die Veröffentlichung geplant.

    Die drei Bereiche FET Open, FET Proactive und die FET Flagships werden weitergeführt. Für FET Open ist ein stark erhöhtes Budget verteilt auf vier Abgabefristen vorgesehen. Ebenfalls wird es für die FET Open Coordination and Support Actions sowie für die FET Innovation Launchpads, die im Jahr 2016 erfolgreich gestartet sind, wieder Aufrufe zur Bewerbung geben. Neue FET-Proactive-Themen werden voraussichtlich für die Jahre 2018 und 2020 ausgeschrieben. Auch High Performance Computing wird wieder einen großen Raum in FET Proactive einnehmen. Die beiden laufenden FET Flagships, "Human Brain" und "Graphene", werden weitergeführt, das Quantentechnologie-Flagship startet mit der Ramp-up-Phase.

    2018 werden voraussichtlich bis zu sechs Konsortien in einjährigen Coordination and Support Actions damit beginnen, sich für die Auswahl für ein zukünftiges Flagship vorzubereiten. Die Bewerbung dazu steht allen Interessierten offen.

  • FET Open: Stand der Dinge

    Die Veröffentlichung "Horizon 2020 FET Open in 2014-2016: State of Play" enthält eine umfassende Sammlung der wichtigsten Statistiken zur Beteiligung an FET Open, Analysen und eine Übersicht über alle bisher geförderten Projekte. Unter anderem zeigt sie, was Interdisziplinarität bei FET bedeutet und belegt an Beispielen, welche Disziplinen in den Projekten interagieren.

  • Ankündigung: Net Futures Conference 2017 vom 28. - 29. Juni in Brüssel

    Die diesjährige Net Futures Conference findet vom 28. - 29. Juni 2017 in Brüssel statt und widmet sich der Zukunft des Internets unter dem Titel "Internet, the economy and society in 2027". Anlass ist die Halbzeitbewertung der Strategie für den digitalen Binnenmarkt und die Frage, ob sich die digitale Transformation in die richtige Richtung bewegt oder ob eine Neuformulierung von Zielen und Prioritäten nötig ist. Angesprochen sind Menschen mit oder ohne IKT-Expertise aus dem Privatsektor und dem akademischen Bereich sowie Akteure aus der Kreativszene. Weitere Informationen folgen.

  • Konferenz zur Quantentechnologie in Malta, 16. - 17. Februar 2017

    150 Menschen folgten der Einladung der maltesichen Ratspräsidentschaft und kamen zur Quantum Europe 2017 nach Malta. Höhepunkt war die Überreichung des Zwischenberichts zum Flagship Quantentechnolgie an die Europäische Kommission. Über die Ergebnisse der Konferenz berichtet ein Blogeintrag des stellvertretenden Generaldirektors der zuständigen DG CONNECT.

    Link zu den Präsentationen

  • FET Open: 381 Anträge eingereicht

    Laut EU-Kommission gab es für den am 17. Januar 2017 geschlossenen Call für FET Open 381 Einreichungen. Diese Zahl bezieht sich sowohl auf FET Open Research und Innovation Action (ca. 55 Millionen Euro) als auch Koordinierungsmaßnahmen (1,5 Millionen Euro). Alle Antragsteller werden spätestens im Juni 2017 über das Ergebnis der Begutachtung informiert werden.

  • Ergebnisse FET Innovation Launchpad

    Die Evaluierungsergebnisse für die erste Ausschreibung zu den FET Innovation Launchpads liegen vor. Von den 91 eingereichten Anträge wurden 16 für eine Förderung ausgewählt. Zwei erfolgreiche Antragsteller kamen aus Deutschland. Die Erfolgsquote lag bei knapp 18 Prozent.

    Auch 2017 können sich laufende oder kürzlich beendete FET Open und Proactive-Projekte für ein FET Innovation Launchpad bewerben. Mit max. 100.000 Euro unterstützt die Europäische Kommission so die Weiterentwicklung von Projektergebnissen in Richtung Verwertung oder Vermarktung. Die Einreichungsfrist ist der 27.September 2017.

  • FET-Scoping Paper

    Die EU-Kommission hat 17 thematische Scoping Paper unter anderem zur weiteren Ausgestaltung des Programmbereichs Future and Emerging Technologies und ein overarching document veröffentlicht. Diese legen die politischen Schwerpunkte für die Ausgestaltung des kommenden Arbeitsprogramms 2018-2020 fest.

    Das FET-Scoping Paper basiert unter anderem auf Ergebnissen der öffentlichen Konsultation von 2016 und Empfehlungen der FET Advisory Group.