Aktuelles

Eine weiße Leiter ragt in einen blauen Himmel hinauf

Foto Thinkstock

  • Ratspräsidentschaftsevent am 19. April 2018 in Sofia: Shaping Europe's Digital Future

    Bei der Veranstaltung "Shaping Europe's Digital Future - High Performance Computing for Extreme Scale Scientific and Industrial Applications" dreht sich alles hoch performante Super-Computer und ihre Rolle bei der Digitalisierung Europas. Die Panellisten werden unter anderem über die Rolle von High Perfomance Computing im Bereich der personalisierten Medizin und über die Errungenschaften des Human Brain Project in diesem Feld diskutieren. Außerdem geht es um die sinnvolle Verknüpfung des Quantum-Flagships mit dem HPC Joint Undertaking. Die Konferenz findet unter der Schirmherrschaft der bulgarischen Ratspräsidentschaft am 19. April 2018 im Nationalen Kulturpalast in Sofia, Bulgarien, statt.

    Die Agenda ist zum Download verfügbar. Eine Anmeldung ist bis zum 9. April 2018 möglich.

  • Ergebnisse für FET Open RIA und FET Open Launchpad sind da

    Die Evaluierungsergebnisse für die FET-Open-Ausschreibung vom 27. September 2017 liegen vor.

    Für FET Open RIA standen 84 Millionen Euro zur Verfügung. Dem gegenüber steht eine Zahl von 400 eingereichten Anträgen, von denen 395 begutachtet wurden. Mit 27 Konsortien - davon 2 aus Deutschland koordiniert - werden nun Vertragsverhandlungen geführt. 4,6 Punkte mussten im Begutachtungsverfahren erzielt werden. Ähnlich wie bei der letzten Ausschreibung lag die Erfolgsquote bei 6,8 %.

    Besser sah die Rate bei den FET Launchpads aus: Von den 54 eingereichten Anträgen erfüllten 50 alle Voraussetzungen und wurden begutachtet; 19 Anträge können gefördert werden. Daraus ergibt sich eine Erfolgsquote von 38 %.

  • Beratungsangebot des FET-Netzwerks

    Der nächste Stichtag für FET Open ist der 16. Mai 2018. FET Open profitiert dann von einem deutlichen Budgetaufwuchs von etwa 50 % im Vergleich zur letzten Ausschreibung 2017. Insgesamt stehen dann 123,7 Millionen Euro zur Verfügung. Dies reicht für 41 Projekte mit je 3 Millionen Euro Budget und könnte zu einem weiteren Anstieg der Erfolgsquote führen.

    Die Nationale Kontaktstelle FET berät Sie gern zu Ihren Chancen bei einer Wiedereinreichung und allgemein bei der Verbesserung Ihres Antrags. Als NKS-Netzwerk FET verfügen wir über breite Expertise und viel Erfahrung in der Antragsberatung. Bitte schicken Sie uns Ihre Anträge frühzeitig, damit Ihnen genügend Zeit bleibt, um Anpassungen vorzunehmen.

  • FET zeigt Wirkung!

    Horizont 2020 misst der Wirksamkeit – dem Impact – geförderter Projekte auf das akademische, wirtschaftliche und soziale Umfeld höchste Wichtigkeit bei. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung und des Austrian Institute of Technology GmbH zeigt, dass insbesondere FET Open und FET Proactive eine sehr starke Wirksamkeit entfalten. Ausgewertet wurde unter anderem die Häufigkeit, mit der wissenschaftliche Veröffentlichungen zitiert werden. Dies wurde als Beleg für die Qualität der Ergebnisse gewertet. Auch ein großer Neuigkeitswert konnte nachgewiesen werden. FET wirkt außerdem positiv auf die Biografien der beteiligten Forschenden: Die Möglichkeit, der eigenen wissenschaftlichen Neugier folgen zu können, beschrieben viele als Mehrwert von FET Open. Dass FET auch in die Wirtschaft hinein wirkt, belegt die hohe Zahl von 40 % Unternehmensbeteiligungen im Untersuchungszeitraum. In 25 % aller Projekte wurden Patente angemeldet und 12 % aller Projekte hatten eine oder mehrere Unternehmensausgründungen zur Folge. In ihren Schlussfolgerungen betonen die Wissenschaftler die Einzigartigkeit des FET-Programms und seinen besonderen Stellenwert in der europäischen Förderlandschaft.

    Die Studie ist Teil des EU-geförderten Projektes FET-TRACES.

  • Zukunftsthema Batterieforschung

    In Europa läuft gerade eine intensive Debatte zur langfristigen Ausgestaltung der europäischen Batterieforschung. Einblicke in die laufenden Diskussionen bietet ein Workshop-Bericht zu diesem Thema, der kürzlich veröffentlicht wurde. Thomas Skordas, DG Connect, kommentiert die Entwicklungen außerdem in einem aktuellen Blog-Eintrag.

  • Euro HPC: Europäische Initiative für mehr Supercomputer in Europa

    Die Europäische Kommission will noch 2018 ein neues Gemeinsames Unternehmen (Joint Undertaking, Maßnahme nach Artikel 187 des AEUV) EuroHPC JU verwirklichen. Dafür hat sie am 11. Januar 2018 dem Rat einen Entwurf für eine Verordnung vorgelegt. Ziel ist, dass bis 2022/2023 Supercomputer mit einer Leistungsfähigkeit im Bereich bis 1018 Rechenoperationen pro Sekunde (exa-scale) für Nutzer aus Industrie und Forschung in Europa bereitstehen. Die Rechner sollen auf der Grundlage europäischer Technologien entstehen. Rund 1 Milliarde Euro sollen in den Bau mehrerer Computersysteme der neuen Hochleistungsklasse (HPC) als auch die Entwicklung von Anwendungen fließen. Rund 486 Millionen Euro bringt die EU auf, der Rest soll von den beteiligten Mitgliedstaaten kommen. Die Mittel werden über den aktuellen mehrjährigen Finanzrahmen unter anderem über Horizont 2020 (z. B. LEIT, FET Proactive) schon heute für High Performance Computing bereitgestellt.

    Der Initiative war die Unterzeichnung der EuroHPC-Erklärung durch zunächst sieben EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, vorangegangen. Später traten sechs weitere Länder bei. Neben diesen 13 Staaten und der Europäischen Kommission werden auch private Akteure dem Unternehmen beitreten. ETP4HPC und BDVA haben bereits Unterstützung signalisiert. Das Joint Undertaking soll von 2019 bis 2026 laufen.

    Ab 2019/2020 wird das EuroHPC bis der Ausschreibungen von Forschungs- und Innovationsmaßnahmen beginnen und gleichzeitig die Beschaffung von Hochleistungsrechnern im Pre-Exascale-Bereich vorantreiben.

  • Vorankündigung: ICT 2018

    Vom 4. - 6. Dezember 2018 lädt die österreichische Ratspräsidentschaft zur wichtigsten europäischen IKT-Forschungs- und Innovationsveranstaltung nach Wien ein. Die Veranstaltung wird im "Austria Center Vienna" stattfinden. Die Veranstaltungsreihe, die bereits seit 1998 durchgeführt wird, hat sich im Laufe der Zeit zu einer der wichtigsten Netzwerkveranstaltungen Europas entwickelt. Zum ICT Proposers' Day 2017 in Budapest kamen mehr als 600 Personen. Neben Informationen zu aktuellen Ausschreibungen und Vernetzungsangeboten versteht sich die ICT 2018 als Konferenz zu digitaler Forschungs- und Innovationspolitik, bei der sicher auch aktuelle Entwicklungen in Hinblick auf das kommende Rahmenprogramm für Forschung und Innovation vorgestellt werden.

  • Neue Gutachterlisten veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat die Namen aller Personen veröffentlicht, die 2016 an der Begutachtung von FET-Anträgen beteiligt waren. Insgesamt waren dies mehr als 900 Expertinnen und Experten. 88 hiervon besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit.

    Die Begutachtung von Anträgen ist eine hervorragende Vorbereitung darauf, einen eigenen Antrag zu stellen und sich mit anderen herausragenden wissenschaftlichen Persönlichkeiten zu vernetzen. Bei Interesse ist die Registrierung in einer Expertendatenbank der Europäischen Kommission erforderlich. Dort legt jede/r Interessierte ein Profil an. Sinnvolle Schlagworte erhöhen die Wahrscheinlichkeit für die Berufung in eine Begutachtungskommission.

    Liste der Begutachtenden

  • Schon gewusst?

    'Flag-ERA' ist das ERA-NET zur Begleitung der FET Flagships 'Graphene' und 'Human Brain Project'. Transnationale Calls ergänzend zu Themen der beiden FET Flagships werden regelmäßig ausgeschrieben. Die geförderten Projekte werden als Partnering Projects in die Flagships involviert. Eine weitere Aufgabe von Flag-ERA ist, die Mitgliedstaaten bei der Steuerung der Flagships einzubinden. Regelmäßig finden hierzu die Treffen des sogenannten 'Board of Funders' statt. Um eine möglichst hohe Transparenz zu gewährleisten, sind die Unterlagen dieser Treffen öffentlich zugänglich.

  • Videos vom ICT Proposers Day online

    In diesem Jahr gab es beim ICT Proposers Day zu allen FET-Programmbereichen Workshops. Diese wurden aufgezeichnet und nun auch veröffentlicht. Wer im kommenden Jahr eine Antragstellung plant, findet hier hilfreiche Hinweise zum Verfahren, zur Begutachtung und zu den programmspezifischen Anforderungen.

    Die Navigation zu den einzelnen Videos erfolgt über die Agenda.

  • Neues von Flag-ERA: Ausschreibungsergebnisse und Hilfe bei der Partnersuche

    FLAG-ERA hat am 20. Oktober 2017 die Ergebnisse seiner letzten transnationalen Ausschreibung (Frist: 11. Juli 2017) bekannt gegeben. Insgesamt werden 23 Projekte gefördert. Eines wird von einer deutschen Einrichtung koordiniert; an weiteren sieben Projekten ist Deutschland beteiligt.

    Einrichtungen, die sich für eine Partnerschaft mit dem Human Brain Project oder Graphene interessieren, bietet FLAG-ERA einen neuen Service. Die Suche nach passenden Partnern wird jetzt mit einem Partner-Such-Formular erleichtert. Hier können Projektideen präsentiert werden und potentielle Partner nach Projekten suchen.

    Ergebnis der Ausschreibung 2017

  • Abschlussbericht zum Quantentechnologie-Flagship veröffentlicht

    Der hochrangige Lenkungsausschuss zum Quantentechnologie-Flagship unter der Leitung des deutschen Quantenphysikers Jürgen Mlynek hat im September 2017 seinen Abschlussbericht vorgelegt. Die Experten legen damit ihre Vorschläge zur inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung des Flagships vor. Sie fordern, dass sich die Steuerung des Flagships streng an den Prinzipien Exzellenz, Transparenz, Offenheit und Verbindung mit anderen bestehenden Programmen orientiert. Dazu unterbreiten sie konkrete Vorschläge für Gremien und deren Rollen sowie entsprechende Steuerungs- und Interaktionsmechanismen. Um dem Tranzparenzgebot zu genügen, wurde auch eine Liste mit Vorschlägen für Schlüsselindikatoren zur Leistungskontrolle vorgelegt.

    Die bereits im Februar veröffentlichte Strategische Forschungsagenda ist ebenfalls Teil des Berichts.

    Quantum Technologies FlagshipFinal Report des High-Level Steering Committee

  • Graphene startet mit neuen Partnern in die nächste Halbzeit

    Am 6. Juli 2017 wurden die Ergebnisse des Interessensbekundungsverfahrens für neue Partner des Graphene-Flagships veröffentlicht. Vorbehaltlich der Zustimmung der Europäischen Kommission verlassen zum 1. April 2018 28 Partner das Kernprojekt; 15 neue Partner kommen hinzu. Die weit überwiegende Zahl der neuen Partner sind Unternehmen. Damit stellt sich das Konsortium zur Laufzeitmitte neu auf: Mit den neuen Partnern soll dem Material Graphen der Sprung in die Produktionshallen und den Alltag der Menschen gelingen.

    Liste der neuen Partner
    Präsentation zur Umsetzung des Graphene-Flagships

  • Typisch FET Open: Mit Diamanten den Umweltschutz revolutionieren

    Was wäre, wenn wir aus klimaschädlichen CO2 neue organische Substanzen herstellen könnten? Die Chemikerin Anke Krüger forscht an der Universität Würzburg im Rahmen des FET-Open-Projekts DIACAT genau an dieser Frage. Mithilfe winziger Diamanten wollen die Wissenschaftler schaffen, was sonst nur der Natur gelingt: eine künstliche Fotosynthese, bei der aus CO2, Wasser und Sonnenlicht neue, unschädliche organische Substanzen entstehen.

    DIACAT steht für "Diamond materials for the photocatalytic conversion of CO2 to fine chemicals and fuels using visible light". Die Universität Würzburg ist Koordinator und erhält für ihre Arbeit im Verbundprojekt 615.000 Euro von der EU. Insgesamt wird das Projekt mit 3,9 Millionen Euro gefördert.

    Das Projekt steht stellvertretend für den hohen Anspruch, den FET-Open-Projekte erfüllen müssen. In einem interdisziplinären Konsortium werden die Grundlagen für eine völlig neue Technologie gelegt. Diese hat das Potenzial, den Klimaschutz zu revolutionieren. Damit ist DIACAT typisch FET Open.