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  • Veröffentlichung Zwischenevaluierung FET Flagships

    Drei Jahre nach dem Start der operationalen Phase der FET Flagships "Human Brain" und "Graphene" unter Horizont 2020 hat die Europäische Kommission den Zwischenbericht des hochrangigen Panels zur Evaluierung der FET Flagships veröffentlicht. Ziel des Berichtes ist es, die strategische Relevanz des Flagship-Instrumentes zu analysieren und Empfehlungen zur verbesserten Implementierung  auszusprechen. Deutscher Vertreter im Panel ist Matthias Kleiner, Leibniz-Gemeinschaft. Die Ergebnisse der Evaluierung sollen sowohl in die laufenden Flagships einfließen als auch in die Entstehung neuer Flagships, wie dem Flagship zur Quantentechnologie.

    Der Bericht bestätigt die hohe Relevanz der FET-Flagships für den europäischen Forschungs- und Innovationsraum und ihr großes Potenzial für innovative Forschung. Jedoch sehen die Experten noch Verbesserungsbedarf:

    • Die Flagships sollten besser von anderen Forschungsinstrumenten abgegrenzt werden können. Hierbei könnte die Anwendung der "Technology Readiness Level" (TRL) hilfreich sein.
    • Ein längerer Förderzyklus sollte implementiert werden, um die Flexibilität des Instruments zu verbessern.
    • Strategische Beiräte sollten in allen Flagships installiert werden, um die Einbettung in einen globalen Kontext zu gewährleisten.
    • Ein höherer Grad an Interaktion zwischen den verschiedenen Horizont-2020-Instrumenten wird empfohlen.
    • Thematisch verwandte Initiativen, mit denen noch keine Zusammenarbeit besteht, sollten verstärkt eingebunden werden, um eine größere strukturierende Wirkung zu gewährleisten und Doppelarbeit zu vermeiden.

    Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

    In seinem Blog hebt Andrus Ansip, (Vize-)Kommissionspräsident für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, die Bedeutung der FET Flagships für die technologische und gesellschaftliche Zukunft Europas hervor.

  • Chance für die Quantentechnologie

    In einem Interview mit der NKS FET beschreiben Tommaso Calarco und Max Riedel den langen Weg von der Idee bis zur Verwirklichung des neuen FET Flagships zur Quantentechnologie. Sie erläutern, was es für die Verwirklichung eines Forschungsprojekts in dieser Größenordnung braucht: Exzellente Forschung, Leidenschaft fürs Wissenschaftsmanagement und einen langen Atem. Zusammen bedingen diese drei Faktoren die erfolgreiche Verankerung des Flagships zur Quantentechnologie auf der forschungspolitischen Agenda der Europäischen Kommission. Im Gespräch mit den beiden offenbart sich: Das Flagship ist eine Chance für die Quantentechnologie. Aber ohne das Engagement Einzelner hätte das Flagship keine Chance.

    Tommaso Calarco ist Mitglied des Lenkungsausschuss für die Vorbereitung des Quantentechnologie-Flagships. Max Riedel ist Projektleiter und bereitet den Start des Flagships vor.

  • Mit FET die Grenzen der Wissenschaft verschieben

    Die Europäische Kommission hat eine neue Broschüre, "From great science to thrilling technology", veröffentlicht, welche die 20-jährige Erfolgsgeschichte des gesamten Programmbereichs der künftigen und sich neu entwickelnden Technologien erzählt. Es wird eindrucksvoll gezeigt, wie FET-Projekte mit Mut zu ungewöhnlichen Kooperationen und Risikobereitschaft die Grenzen des Machbaren immer weiter verschieben. Der Programmbereich fungiert so als Motor für die Entwicklung neuer Technologien und als Katalysator für die Entwicklung vollkommen neuer Forschungsbereiche.

    Anschaulich werden Beispiele aus allen FET-Programmbereichen (FET Open, FET Proactive und FET Flagship) vorgestellt. Der besondere Charakter des FET-Programms wird so verdeutlicht.

  • FET Open: Stand der Dinge

    Die Veröffentlichung "Horizon 2020 FET Open in 2014-2016: State of Play" enthält eine umfassende Sammlung der wichtigsten Statistiken zur Beteiligung an FET Open, Analysen und eine Übersicht über alle bisher geförderten Projekte. Unter anderem zeigt sie, was Interdisziplinarität bei FET bedeutet und belegt an Beispielen, welche Disziplinen in den Projekten interagieren.

  • Bericht der FET Advisory Group: 'The need to integrate the Social Sciences and Humanities with Science and Engineering in Horizon 2020 and beyond'

    Der Bericht der FET Advisory Group, "The need to integrate the Social Sciences and Humanities with Science and Engineering in Horizon 2020 and beyond", diskutiert den Mehrwert, den eine stärkere Integration der Geistes- und Sozialwissenschaften auch bei technologieorientierten Projekten haben kann. Bei der Entwicklung technologischer Innovationen sollte stets der gesellschaftliche Kontext berücksichtigt werden. Für Horizont 2020 und seine Nachfolgeprogramme empfiehlt die FET Advisory Group daher, dass Calls die aktive Einbindung der Geistes- und Sozialwissenschaften noch stärker befördern sollten.

    Die FET Advisory Group besteht aus von der Kommission ernannten Expertinnen und Experten. Ihr Vorsitzender ist Professor Jerzy Langer. Die Gruppe trifft sich mehrmals im Jahr.

  • Erste Ergebnisse der Horizont-2020-Zwischenevaluierung: Kritik an niedrigen Förderquoten von FET

    Die Zwischenevaluierung würdigt FET als Programm, das interdisziplinäre und themenoffene Projekte fördert, die schnelle Antworten auf aktuelle ökonomische und gesellschaftliche Bedürfnisse liefern. Entsprechend vielfältig sind die geförderten Projekte. Allen gemeinsam ist die Konzentration auf Technologien mit einem großen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Potenzial. FET-Projekte schaffen mit Grundlagenforschung die Basis für die Bildung neuer Forschungsgemeinden und gesellschaftlichen und technologischen Wandel. Die Interdisziplinarität von FET wird am Beispiel der beiden laufenden Flagships Human Brain Project und Graphene herausgestellt.

    Die niedrigen Förderquoten von FET werden kritisiert, eine Erhöhung des FET-Budgets gefordert.

    Die Ergebnisse der Zwischenevaluation basieren unter anderem auf der öffentlichen Konsultation zu Horizont 2020, die im Januar 2017 endete. Eine hochrangige Expertengruppe wird die Ergebnisse analysieren und auf einer Konferenz am 3. Juli 2017 in Brüssel präsentieren.

    Pressemitteilung der Europäischen Kommission
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    Download Commission Staff Working Document (Langfassung)

  • 12 neue FET-Proactive-Projekte

    Als Ergebnis der FET Proactive Deadline vom April 2016 wurden 12 Projekte für die Förderung ausgewählt, die nun mit der Arbeit beginnen.

  • Kostenloses Webinar: Kommunikation

    Die Kommunikation und effektive Verbreitung von Forschungs- und Projektergebnissen ist für viele Projekte eine große Herausforderung. In einem 60-Minuten Webinar bietet sich am 17. Januar nun die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer Projekte zu profitieren. Das CommsWorkout ist interaktiv angelegt, kostenlos und richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen.

    Zur Aufzeichnung des Seminars

  • Ergebnisse Konsultation FET Flagships

    Bis Ende April 2016 wurden 24 Themenvorschläge für zukünftige FET Flagships eingereicht. Die Kommission plant neben der Quantentechnologie die Förderung von bis zu zwei weiteren Flagships. Die Mitgliedstaaten werden gemeinsam mit Stakeholdern aus Wissenschaft und Industrie unter der Schirmherrschaft von Kommissar Oettinger Ende des Jahres über Verfahren und Kriterien zur Auswahl neuer Flagships diskutieren.

    Im FET Arbeitsprogramm 2018-2020 könnten dann vier bis sechs Pilotprojekte zur Etablierung neuer Flagships gefördert werden.

    Die Konsultation ist noch für Kommentare geöffnet.

  • FAQ zu FET auf dem Participant Portal

    Auf dem Participant Portal gibt es als Unterstützung ausführliche FAQ. Die Antworten auf spezifische Fragen zu FET finden Sie unter dem Stichwort "FET".

  • Bericht zur zukünftigen Ausrichtung von FET

    Die FET Advisory Group (FETAG) hat vor kurzem einen Bericht zur Weiterentwicklung von FET und seinen Förderlinien veröffentlicht. "The Future of FET, a possible nucleus for the European Innovation Council" greift die hohe Überzeichnung des Programms auf und skizziert Vorschläge für eine stärkere Innovationsorientierung. FETAG zufolge könnte FET zum Beispiel als wichtiger Bestandteil des von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen "European Innovation Council (EIC)" etabliert werden. Der Bericht ist auf der Webseite der Europäischen Kommission verfügbar.

  • Infografik zur Beteiligung an FET

    Die Europäische Kommission hat eine Grafik veröffentlicht, in der die geographische Verteilung der Beteiligung an den laufenden 79 FET-Projekten aus Horizont 2020 abgebildet ist.

  • Neues Diskussionsforum der Europäischen Kommission - "Digital4Science"

    Das Webforum "Digital4Science" der Europäischen Kommission soll den Austausch über Forschung und Innovation im Digitalzeitalter unterstützen. Die Plattform richtet sich an Entscheidungstragende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Gesellschaft. Das Forum adressiert insbesondere FET, die FET Flagships, die Open Science Cloud und E-Infrastrukturen. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • FET-Open-Projekt DIACAT angelaufen

    Die Universität Würzburg hat gemeinsam mit Partnereinrichtungen in der Ausschreibung 2014 ein FET-Open-Projekt eingeworben, das nun seine Arbeit aufgenommen hat. Im Projekt DIACAT soll eine völlig neue Technologie entwickelt werden, mit der Kohlendioxid mit Hilfe von sichtbarem Licht in Feinchemikalien und Brennstoffe umgewandelt werden soll. Die Methode nutzt Kunstdiamanten, die kostengünstig und umweltfreundlich sind, um Kohlendioxid abzubauen und gleichzeitig erneuerbare Energie zu erzeugen.