Monitoring

Rote Würfel mit weißen Buchstaben bilden die Wörter "Innovation" und "Technology"

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Im 7. FRP setzte die Kommission zur effektiven Umsetzung des Programms erstmals auf ein umfassendes Monitoringsystem. Im Zentrum stand der systematische Aufbau von Datengrundlagen und Indikatoren. Diese gingen in die Evaluationen ein, die durch externe Experten erstellt wurden und waren Basis der jährlichen Monitoringberichte zum 7. FRP. Rechtsgrundlage des Monitorings sind Art 7 (1) der Entscheidung Nr. 1982/2006/EC zum 7. FRP und Art 6 (1) der Entscheidung Nr. 2006/970/EURATOM vom 18.12.2006.

Monitoringsystem zum Rahmenprogramm

Programmebene

Ex-ante-Evaluierung 7. FRP (2005)

Zwischenevaluierung 7. FRP (2010)

Ex-post-Evaluierung 7. FRP (2015)

Programmteile/Instrumente

Zwischenevaluierung EUROSTARS (2011)

Zwischenevaluierung RSFF (2010)

Zwischenevaluierung JTI Artemis, Eniac (2010)

Zwischenevaluierung JTI IMI (2010)

Zwischenevaluierung EURATOM Direkte Maßnahmen (2010)

Zwischenevaluierung EURATOM Indirekte Maßnahmen (2010)

Implementierung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms

Jahresberichte der Kommission zu Forschung und technologischer Entwicklung

Jährliche Monitoringberichte zum 7. FRP

 

Zwischenevaluierung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms

Am 12. November 2010 legte die 10köpfige Expertengruppe unter Leitung von Rolf Annerberg (SE) den Bericht zur Zwischenevaluierung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms vor. Der Bericht enthält 10 Empfehlungen für die verbleibende Laufzeit des 7. FRP (2007-2013) und das Nachfolgeprogramm ab 2014:

  1. Stärkerer Beitrag der Rahmenprogramme zur Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums und der Ziele der Innovationsunion durch Integration der Forschungsbasis und Defragmentierung der Forschungslandschaft sowie eine bessere Arbeitsteilung zwischen EU- und nationalen Programmen. Konzentration der Mittel insbesondere auf Themen mit notwendiger kritischer Masse und internationaler Dimension (große gesellschaftliche Herausforderungen) und/oder Innovationspotential

  2. Ausbau der Forschungsinfrastrukturen

  3. Das Budget soll (mindestens) auf geplanter Höhe bleiben, sowohl für die verbleibende Laufzeit des 7. FRP als auch für das Nachfolgeprogramm

  4. Wohldurchdachte Innovationsstrategie

  5. Quantensprung bei Maßnahmen zur Vereinfachung (Simplification), im 7. FRP durch die Umsetzung der bereits vorgeschlagenen Maßnahmen, im Nachfolgeprogramm durch die geänderte Haushaltsordnung

  6. Besserer Mix der Förderansätze zwischen bottom-up und top-down

  7. Moratorium für neue Instrumente

  8. Stärkere Beteiligung von Frauen

  9. Bessere Voraussetzungen für die Beteiligung von Mitgliedstaaten, die im Programm bisher unterrepräsentiert sind

  10. Überprüfung der Strategie für internationale Kooperation

 

Stellungnahme der Kommission zur Zwischenevaluierung

Auf diese Empfehlungen geht die Kommission in einer Stellungnahme ein (COM (2011)52 final vom 9. Februar 2011). Die Kommission stimmt den Empfehlungen zu, sie führt in ihrer Stellungnahme aus, welche konkreten Maßnahmen sie zur Erreichung der einzelnen Empfehlungen einleiten wird. Der Rat hat am 9. März 2011 Schlussfolgerungen (7585/11) zur Zwischenevaluierung verabschiedet.

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Jahresberichte zu Forschung und technologischer Entwicklung

Die Kommission veröffentlicht auf der Basis von Art. 190 (1) AEUV jährlich einen Bericht zur Forschung und technologischen Entwicklung in der Europäischen Union. Zentrale Themen sind der Europäische Forschungsraum und das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm. Der Bericht enthält die Bilanz der Maßnahmen des Vorjahres und geht auf die Verbreitung der Ergebnisse sowie das Arbeitsprogramm des laufenden Jahres ein.

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Jährliche Monitoringberichte zum
7. EU-Forschungsrahmenprogramm

Die Kommission veröffentlicht in den jährlichen Monitoringberichten zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm Daten zu Anträgen, Verträgen und der Beteiligung und beleuchtet unter anderem spezielle Aspekte wie die Beteiligung von Frauen, Maßnahmen zur Vereinfachung und die Beteiligung von Drittstaaten am Programm.

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