Archiv

Blick in den zwei Kilometer langen Beschleunigertunnel des European XFEL

XFEL Beschleunigertunnel; Foto: European XFEL

  • RICH Informationstag zum Arbeitsprogramm 2018-2020

    RICH, das Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen für Forschungsinfrastrukturen, veranstaltet am 30. November 2017 in Brüssel einen Informationstag zum Arbeitsprogramm 2018-2020 , um die Vorbereitung von Anträgen zu unterstützen. Mitarbeiter der Kommission werden das neue Arbeitsprogramm vorstellen.

    Neben der Information zum neuen Arbeitsprogramm wird den Teilnehmern die Möglichkeit zum Vernetzen geboten.

    Weitere Informationen

  • Koordinatoren-Veranstaltung am 11. Dezember 2017 in Bonn

    Am 11. Dezember 2017 planen das EU-Büro des BMBF und die KoWi eine Veranstaltung für potentielle Koordinatorinnen und Koordinatoren von EU-Forschungsprojekten. Ziel der Veranstaltung in Bonn ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Koordination eines Horizont-2020-Projektes beabsichtigen, zu motivieren und durch gezielte Informationen und Erfahrungswerte zu unterstützen. EU-Referentinnen und EU-Referenten sind ebenfalls willkommen.

    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 30. November 2017 an.

  • Finaler Entwurf des Arbeitsprogramms Forschungsinfrastrukturen 2018-2020 veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 4. Oktober den finalen Entwurf des Arbeitsprogrammes 2018-2020 von Horizont 2020, Programmteil "European research infrastructures (including e-Infrastructures)" veröffentlicht. Während die Ausschreibungsthemen für die Jahre 2018-2019 detailliert beschrieben sind (Inhalte, Fristen, finanzieller Rahmen), gibt es für 2020 bislang nur eine Liste von Themen mit geplantem finanziellen Rahmen, die zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausgeführt werden.

    Die ersten Ausschreibungen des neuen Arbeitsprogramms sind ab Anfang Dezember 2017 geöffnet.

    Hier können Sie das Programm Forschungsinfrastrukturen herunterladen. Entwürfe weiterer Arbeitsprogramme aus Horizont 2020 finden Sie hier.

  • Informationsveranstaltungen "Digitale Infrastrukturen für Forschung" und "EOSCpilot Stakeholder-Veranstaltung" der Europäischen Kommission

    Die Europäische Kommission organisiert eine Informationsveranstaltung zum Thema "Digitale Infrastrukturen für Forschung" in Kooperation mit EUDAT, RDA Europe, PRACE, OpenAIRE und GÉANT. Die zweitägige Veranstaltung findet statt von Donnerstag, 30. November bis Freitag, 1. Dezember 2017 (Brüssel, The Square).

    Registrierung und weiterführende Informationen
    Call for abstracts (interactive session)

    Die Informationsveranstaltung schließt an den zweitägigen "EOSCpilot Stakeholder event" an, der von Dienstag, 28. November bis Mittwoch, 29. November (Brüssel, The Square) stattfindet. Die Registrierung ist noch nicht geöffnet.

    Weiterführende Informationen

  • Jetzt registrieren für 'Wissenschaftsexzellenz in H2020: Was ändert sich ab 2018?'

    Die eintägige Veranstaltung "Wissenschaftsexzellenz in H2020: Was ändert sich ab 2018?" findet am 9. Oktober 2017 im Bonner Universitätsclub statt. Sie widmet sich den Neuerungen im Arbeitsprogramm 2018 - 2020 im Schwerpunkt "Wissenschaftsexzellenz" von Horizont 2020. Die Nationalen Kontaktstellen für Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSC), für künftige und neu entstehende Technologien (FET), den Europäischen Forschungsrat (ERC) und für Forschungsinfrastrukturen werden den Geist dieses letzten Horizont-2020-Arbeitsprogramms und konkrete Änderungen in den Arbeitsprogrammen vorstellen. Außerdem wird es einen Ausblick auf die Chancen geben, die sich aus dem Start der Pilotmaßnahmen für den Europäischen Innovationsrat ergeben.

    Für die Veranstaltung wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Anmeldung ist geöffnet.

  • Leitlinienpapiere für Arbeitsprogramm veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat 17 Leitlinienpapiere (Scoping Papers) veröffentlicht, darunter das für den Bereich Forschungsinfrastrukturen (FIS) einschließlich e-Infrastrukturen. Die Leitlinienpapiere bilden die Basis für das nächste Arbeitsprogramm 2018 - 2020, das in den nächsten Monaten erarbeitet und bis zum Herbst 2017 fertiggestellt werden soll. Für den Bereich FIS sind folgende sechs Ausschreibungsthemen vorgesehen:

    1. Verbesserung der langfristigen Nachhaltigkeit von pan-europäischen FIS;
    2. Unterstützung der Interoperabilität und der Europäischen Cloud für offene Wissenschaft (EOSC);
    3. Strukturierung und Fokussierung der Europäischen Forschungsinfrastrukturlandschaft durch Integration und Öffnung der FIS von europäischem Interesse;
    4. Europäische Dateninfrastruktur;
    5. Demonstration der Rolle von FIS bei der Übersetzung von Offener Wissenschaft in Offene Innovation;
    6. Politische Strategie und internationale Kooperation.

    Konkrete Ausschreibungsthemen werden im ersten Arbeitsprogrammentwurf formuliert.

  • Erster Bericht der hochrangigen Expertengruppe zur Europäischen Wissenschafts-Cloud veröffentlicht

    Die hochrangige Expertengruppe (HLEG) hat ihren ersten Bericht zur Europäischen Wissenschafts-Cloud (EOSC) veröffentlicht. Dieser enthält Empfehlungen für weitere Maßnahmen und die Mitwirkung von wissenschaftlichen Nutzergemeinschaften, Forschungsförderern und Mitgliedstaaten bei der weiteren Ausgestaltung der Initiative.

    Ziel der EOSC ist es, den Übergang zu einer effektiveren Offenen Wissenschaft und Offenen Innovation im gemeinsamen Digitalen Markt zu beschleunigen und zu unterstützen. Sie soll den sicheren Zugang zu Diensten, Systemen und zur Wiederverwertung gemeinsam nutzbarer wissenschaftlicher Daten über Disziplinen, soziale und geographische Grenzen hinweg ermöglichen.

    Den vollständigen Bericht der HLEG zur EOSC finden Sie hier.

    Weitere Informationen zur Europäischen Cloud Initiative
     

  • Neue Version des Model Grant Agreement veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 20. Juli 2016 eine aktualisierte Fassung der Musterfinanzhilfevereinbarung (Model Grant Agreement) veröffentlicht. Die zentrale Änderung betrifft die lang diskutierte Kalkulation der Personalkosten: Bisher musste der für die Bestimmung der Personalkosten notwendige Stundensatz auf Basis des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres berechnet werden. Die aktualisierte Fassung des Model Grant Agreement erlaubt gemäß Artikel 6.2.A nun alternativ auch die Berechnung auf monatlicher Basis.

    Zwei kleinere Änderungen betreffen Forschungsinfrastrukturen:

    1. Gemäß Artikel 6.2.D können für Zuwendungsempfänger Abschreibungskosten für den virtuellen Zugang zu Infrastrukturen geltend gemacht werden, wenn es das Arbeitsprogramm explizit erlaubt.
    2. Falls der Koordinator ein European Research Infrastructure Consortium (ERIC) ohne eigene Ressourcen ist, können einige der Aufgaben des Koordinators an ein Mitglied des ERIC delegiert werden.

    Die genaue Formulierung ist den folgenden Dokumenten zu entnehmen:
    Alle Änderungen in einem zusammenfassenden Dokument
    Zu den aktuellen Versionen des Model Grant Agreement

  • EU-China Kooperation - Aufrufe zur Einreichung von Anträgen

    Da chinesische Projektteilnehmer nicht mehr automatisch durch Horizont 2020 gefördert werden, haben die EU und die Regierung Chinas eine Ko-Finanzierung von Forschung und Innovation im Rahmen von Horizont 2020 beschlossen. Am 16. Dezember 2015 hat das chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie einen ersten Aufruf zur Einreichung von Förderanträgen gestartet.

    Die Teilnahme und Finanzierung chinesischer Partner ist im Rahmen dieser Bekanntmachung grundsätzlich in allen Themenbereichen von Horizont 2020 möglich, wenn es einen klaren gegenseitigen Mehrwert gibt. Im Arbeitsprogramm 2016/17 wird darüber hinaus explizit festgestellt, dass in China ansässige Organisationen von der Europäischen Union gefördert werden können, wenn sie Forscherinnen und Forschern aus den Mitgliedstaaten und Assoziierten Staaten Zugang zu ihren Forschungsinfrastrukturen im Rahmen der Förderung gewähren. Es handelt sich hierbei um folgende Themen:

    • INFRAIA-01-2016-2017: Integrating Activities for Advanced Communities
    • INFRAIA-02-2017: Integrating Activities for Starting Communities

    Weitere Informationen erhalten Sie über die folgenden Links:

  • Informationsveranstaltung zu Ausschreibung 'e-Infrastructures'

    Zum "Topic" EINFRA-12-2017 richtet die Europäische Kommission am 19. Januar 2017 in Amsterdam einen "e-Infrastructure Proposers' Day" aus. Ziel der eintägigen Veranstaltung ist es, Antragstellende zu unterstützen, die sich in der Vorbereitung von Projektanträgen befinden. Potenzielle Projektpartner können ihre Beiträge vorstellen.

    Weitere Informationen und die Registrierung finden Sie hier:
    Informationsveranstaltung für Antragstellende

  • Umfrage für die Zwischenevaluierung von Horizont 2020

    Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Umfrage unter Beteiligten des Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 im Zusammenhang mit der Zwischenevaluierung gestartet. Diese Zwischenevaluierung wird die Funktion von Horizont 2020 verbessern, aber auch ein wichtiges Element in der Vorbereitung des nächsten Forschungs- und Innovationsprogramms der EU sein.

    Die Konsultation ist bis zum 15. Januar 2017 geöffnet. Die Kommission lädt alle Forschungs- und Innovationsorganisationen ausdrücklich zur Teilnahme ein.

  • ERIC: Neuer praxisorientierter Leitfaden

    Im April hat die EU-Kommission eine neue Ausgabe des praxisorientierten Leitfadens zur Gründung von ERICs herausgegeben. Das Dokument kann kostenlos heruntergeladen werden. Der Leitfaden erläutert Ziele, Rechte und Pflichten eines ERIC und gibt praktische Hinweise zu Gründung, Organisation und Umsetzung. Auch Formblätter für die Statuten und den Antrag sind im Leitfaden enthalten. Mithilfe einer Checkliste kann die Vollständigkeit einer Antragstellung überprüft werden.

    Im "EU Bookshop" wird die Printversion zwar als nicht verfügbar angezeigt, in der entsprechenden Meldung zum Erscheinen der Guidelines wird aber die individuelle Bestellung von Druckausgaben bei Eusebiu.VRANCIANU@ec.europa.eu angeboten.

    ERIC ist ein Rechtsrahmen für Europäische Forschungsinfrastruktur-Konsortien. Ende 2014 existierten zehn ERICs.

  • EU-Konsultation zur Nachhaltigkeit von Forschungsinfrastrukturen

    Die Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission hat den finalen Abgabetermin für die Stakeholder-Konsultation zur langfristigen Nachhaltigkeit von Forschungsinfrastrukturen erneut verschoben. Angesprochen sind primär die betreibenden Einrichtungen bzw. Managerinnen und Manager einschlägiger Forschungsinfrastrukturen. Die Kommission möchte mit der Abfrage Aufschluss gewinnen über die Sichtweise der relevanten Stakeholder auf Trends und Entwicklungen sowie notwendige Weichenstellungen auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Es handelt sich nicht um eine dezidierte Themensammlung für zukünftige Ausschreibungen im Programmbereich Forschungsinfrastrukturen von Horizont 2020.

    In einem Online-Fragebogen werden Aspekte und Bedingungen wie wissenschaftliche Exzellenz, Zugang und Training, das Innovationspotential, Kooperation mit Industrie sowie mit Drittstaaten, Datenmanagement und sozioökonomische Auswirkungen von Forschungsinfrastrukturen adressiert.

    Die Beteiligung ist nun bis zum 1. Februar 2016 möglich.

    Über die oben angegebene Verlinkung erreichen Sie die Startseite und den Bogen zur Teilnahme an der Konsultation. Bei Passwortabfrage geben Sie SUSTAINABILITY (in Großbuchstaben) ein. Auf derselben Seite ist auch eine PDF-Version des Konsultationstextes zum Download hinterlegt.

  • Einrichtung einer Expertengruppe der Europäischen Kommission zu Methoden für Interims- und Ex-post-Evaluierungen von Horizont 2020

    Die Europäische Kommission stellt derzeit eine Expertengruppe zusammen, die Methoden für Interims- und Ex-post-Evaluierungen von Horizont 2020 entwickeln und umsetzen soll. Hierbei sollen die Auswirkungen von Horizont 2020 und den vorherigen Rahmenprogrammen (ab dem 5. FRP) auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt untersucht werden. Die Ergebnisse der Expertengruppe sollen in die Interims- und Ex-post-Evaluierungen von Horizont 2020 einfließen.

    Die Expertinnen und Experten sollten über umfangreiches Wissen und Erfahrung in der Entwicklung, der Umsetzung und der Bewertung von Forschungs- und Innovationsstrategien verfügen sowie über nachgewiesene Fachkenntnisse in ein oder mehreren der Gesellschaftlichen Herausforderungen von Horizont 2020, gute Kenntnisse ökonometrischer Instrumente, einschließlich makroökonomischer Modelle, Datenanalyse und Statistiken sowie umfangreiche Erfahrungen in Folgenabschätzung.

    Die Expertengruppe wird vom ersten Quartal 2016 bis Dezember 2017 tätig sein und bis zu zwanzig unabhängige Expertinnen und Experten umfassen. Die Arbeit wird dezentrale Tätigkeiten mit einer Teilnahme an maximal zehn Treffen verbinden. Eine Registrierung und Interessensbekundung ist bis zum 31. Januar 2016 möglich.

  • Veröffentlichung Arbeitsprogramm 2016/2017

    Die Europäische Kommission hat am 13. Oktober 2015 das neue Arbeitsprogramm für 2016/2017 im Rahmenprogramm Horizont 2020 verabschiedet. Darin enthalten ist der Bereich "Forschungsinfrastrukturen, einschließlich e-Infrastrukturen". Das Arbeitsprogramm für alle Bereiche können Sie hier herunterladen.

    Das Budget für das gesamte Programm beträgt 16 Mrd. Euro, davon 604,70 Millionen Euro für Forschungsinfrastrukturen, einschließlich e-Infrastrukturen.

    Die Daten für die Öffnung der elektronischen Projekteinreichung (Submission Service im Teilnehmerportal) sind für die jeweiligen Themen verschieden. Die genauen Informationen zu den einzelnen Themen und die Einrichtungsfristen entnehmen Sie bitte dem Arbeitsprogramm und dem Teilnehmerportal.

  • BMBF-Roadmap für Forschungsinfrastrukturen

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine eigene Roadmap für Forschungsinfrastrukturen veröffentlicht. Die Roadmap soll politische Entscheidungen über langfristige Forschungsinfrastrukturen unterstützen. Sie ist als Pilotinitiative gedacht, an deren Weiterentwicklung auch die deutschen Wissenschaftsorganisationen mitwirken können.

    2011 hatte des BMBF den Wissenschaftsrat mit der Evaluation von großen Forschungsinfrastrukturvorhaben beauftragt, darunter vor allem solche von der ESFRI-Roadmap. Abschießend wählte das BMBF aus den evaluierten Vorhaben die drei ESFRI-Projekte CTAEU-Openscreen und IAGOS aus. Zu diesen Projekten hat das Ministerium mit ihrer Aufnahme auf die Roadmap eine grundsätzliche Finanzierungsbereitschaft erklärt. Mehr dazu in der Pressemitteilung.

    Der Bericht des Wissenschaftsrats über den Evaluationsprozess ist im August 2013 auch auf englisch erschienen.