Aktuelles

Hände halten gemeinsam ene Weltkugel hoch

  • Strategie der Bundesregierung zur 'Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung' veröffentlicht

    Am 1. Februar 2017 hat das Bundeskabinett die neue Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung beschlossen, die unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erarbeitet wurde. Die Strategie knüpft an die Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung aus dem Jahr 2008 an und reagiert auf die neuen Trends und Herausforderungen, die sich seitdem ergeben haben und die sich maßgeblich auf die internationale Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung auswirken. Dazu gehören die zunehmende Globalisierung, die Digitalisierung, die Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums und die Herausbildung neuer, globaler Innovationszentren außerhalb der etablierten Wissenschaftsstandorte.

    Unter dem Leitmotiv "Internationale Kooperation: vernetzt und innovativ" definiert die Strategie fünf Ziele:

    • Die Exzellenz des deutschen Wissenschafts- und Forschungssystems auf anhaltend hohem Niveau halten und steigern.
    • Deutschlands Innovationskraft international stärker entfalten.
    • Berufsbildung und Qualifizierung internationaler ausbauen.
    • Schwellen- und Entwicklungsländer verstärkt als Partner in die Ausgestaltung der globalen Wissensgesellschaft einbinden.
    • Die europäische und internationale Zusammenarbeit zur Lösung globaler Herausforderung intensivieren.

  • ERA Progress Report 2016

    Am 27. Januar 2017 hat die Europäische Kommission ihren "ERA Progress Report 2016" veröffentlicht. Anhand der folgenden sechs Prioritäten berichtet die Europäische Kommission über den Stand der Implementierung des Europäischen Forschungsraumes:

    • Effektivere nationale Forschungssysteme;
    • Optimale länderübergreifende Zusammenarbeit und entsprechender Wettbewerb;
    • Offener Arbeitsmarkt für Forscherinnen und Forscher;
    • Gleichstellung der Geschlechter und Berücksichtigung des Gleichstellungsaspekts in der Forschung;
    • Optimaler Austausch von, Zugang zu und Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen;
    • Stärkung der internationalen Dimension des Europäischen Forschungsraumes.

  • Scoping Paper zum Arbeitsprogramm 2018 - 2020 für die 6. Thematische Herausforderung veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat zur Vorbereitung des Arbeitsprogramms 2018 - 2020 sogenannte Scoping Papers für die einzelnen thematischen Bereiche von Horizont 2020 veröffentlicht. Für die 6. Thematische Herausforderung sind drei sogenannte 'strategic orientations' vorgesehen, die auch eine Dimension der Drittstaatenbeteiligung enthalten:

    • Migration und Flüchtlingskrise, z. B. Asyl und internationaler Schutz;
    • Kulturelle und technologische Transformation für menschlichen und sozialen Fortschritt, z. B. zukünftige Demokratie, Governance und Institutionen;
    • Governance for the future, z. B. Konflikte, Globale Gerechtigkeit und Stabilität.

    Die Scoping Papers basieren auf Ergebnissen von Stakeholder-Konsultationen sowie Diskussionen der Europäischen Kommission mit den Mitgliedstaaten. Auf Grundlage der Papiere wird in den kommenden Monaten das Arbeitsprogramm für die Aufrufe der Jahre 2018 - 2020 erarbeitet werden. Zusätzlich gibt es ein Overarching Paper, das die übergreifende strategische Ausrichtung des künftigen Arbeitsprogramms zusammenfasst. Hier wird auch die Verstärkung der internationalen Forschungs- und Entwicklungskooperation hervorgehoben.

    Das finale Arbeitsprogramm wird voraussichtlich im Oktober 2017 veröffentlicht.

  • Schweiz: Vollständige Assoziierung an Horizont 2020 ab 1. Januar 2017

    Am 16. Dezember 2016 hat der Schweizer Bundesrat das Protokoll zur Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien zwischen der EU und der Schweiz ratifiziert und erfüllt nunmehr die Bedingungen für eine vollständige Assoziierung an Horizont 2020. Die vollständige Assoziierung der Schweiz gilt ab dem 1. Januar 2017. Zwischen dem 15. September 2014 und dem 31. Dezember 2016 war die Schweiz nur teilweise an Horizont 2020 assoziiert.

    Die vollständige Assoziierung der Schweiz an Horizont 2020 gilt für alle Grant Agreements (GA), die ab dem 1. Januar 2017 geschlossen werden. Grant Agreements, die vor dem 1. Januar 2017 unterzeichnet wurden, bleiben hiervon unberührt. In praktischer Hinsicht bedeutet dies, dass Schweizer Einrichtungen nunmehr in allen Bereichen von Horizont 2020 automatisch förderfähig sind und Fördermittel bei der Europäischen Kommission beantragen können.

    Informationen der Europäischen Kommission
    Informationen der Schweizerischen Eidgenossenschaft

  • Informationsveranstaltung zur internationalen Zusammenarbeit

    Am Donnerstag, den 10. März 2016, findet in Bonn eine halbtägige Informationsveranstaltung mit dem Titel "Internationale Zusammenarbeit und Teilnahme von Drittstaaten in Horizont 2020" statt. Die Universität Bonn/EuroConsult Research & Education organisiert die Veranstaltung im Auftrag des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der NKS Internationale Zusammenarbeit (6. Herausforderung) und dem Internationalen Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Im Rahmen der Veranstaltung werden die Chancen sowie Teilnahme- und Finanzierungsbedingungen von Partnern aus Drittstaaten in Horizont 2020 erläutert. Zudem werden offene Ausschreibungen mit empfohlener Beteiligung von Drittstaaten sowie weitere Fördermöglichkeiten mit internationaler Beteiligung vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Weitere Details und Informationen zur Registrierung finden Sie hier.

  • Neues zu Fördertöpfen von Drittländern

    Da Forschende aus Industrie- und Schwellenländer in Horizont 2020 nur in Ausnahmefällen eine EU-Zuwendung erhalten, stellen zahlreiche Drittländer nationale Fördertöpfe zur Unterstützung der Beteiligung bereit. Mexiko setzte als erstes Drittland einen Ko-Finanzierungsmechanismus auf, der erfolgreiche mexikanische Projektpartner in allen Bereichen von Horizont 2020 unterstützt. Einzelheiten zur Ausschreibung des mexikanischen Nationalrats für Wissenschaft und Technologie (Conacyt) finden Sie im Faktenblatt der Europäischen Kommission zur Kooperation mit Mexiko.

    Neue Details gibt es auch zum chinesischen Ko-Finanzierungsmechanismus, der insbesondere gezielte Ausschreibungen flankieren soll, in denen eine Teilnahme chinesischer Partner empfohlen wird. Prinzipiell kann eine Finanzierung aber für erfolgreiche chinesische Forschende in allen Programmbereichen übernommen werden. Die Ausschreibung des chinesischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie (MOST) adressiert erfolgreiche chinesische Antragssteller mit Deadlines am 31. März und 31. Juli 2016. Weitere Informationen können Sie der englischen Fassung der Ausschreibung oder einem Dokument der Europäischen Kommission mit den wichtigsten Fragen und Antworten entnehmen.

    Ein weiterer Ko-Finanzierungsmechanismus richtet sich speziell an Forschende aus Hongkong, die an einem Horizont-2020-Projekt teilnehmen. Die Einreichfrist für die Ausschreibung des "Research Grants Council" aus Hongkong endet am 7. Juli 2016. Für die nächsten Jahre sind etwa halbjährlich weitere Deadlines vorgesehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Leitfaden zu Koordinierungsabkommen

    Im aktuellen Arbeitsprogramm 2016/17 finden sich eine Reihe von koordinierten Ausschreibungen mit unterschiedlichen Partnerländern, etwa auch mit Japan (NMBP-02-2016 und NMBP-03-2016), das für diese beiden Ausschreibungen den ersten Ko-Finanzierungsmechanismus in Horizont 2020 aufgesetzt hat. Bei koordinierten Ausschreibungen findet die Evaluierung und Finanzierung der Kooperationspartner aus dem Drittland separat von dem Antrag statt, den die EU-Partner bei der Europäischen Kommission einreichen. Ein Koordinierungsabkommen verbindet die beiden zusammenhängenden Projekte und stellt notwendige Synergien sicher. Die Europäischen Kommission hat einen allgemeinen Leitfaden zur Erstellung von Koordinierungsabkommen veröffentlicht.

  • Ex-Post-Evaluierung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms

    Der Bericht zur Ex-Post-Evaluierung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms enthält ein Kapitel zur internationalen Zusammenarbeit (S. 54 - 56). Als zentrale Schwächen werden die geringe Beteiligung von Industrieländern und das Fehlen einen strategischen Ansatzes identifiziert. Die hochrangige Expertengruppe erachtet eine Differenzierung nach Themen und bilaterale WTZ-Abkommen als wichtige Faktoren. Die Einbindung und Finanzierung von internationalen Partnern sollte an den europäischen Zielen ausgerichtet sein, das heißt u. a. an der Führerschaft bei Innovationen, gesellschaftlichen Herausforderungen und in der Wissenschaftsdiplomatie.

  • Tunesien zu Horizont 2020 assoziiert

    Tunesien gilt ab dem 1. Januar 2016 als zum Rahmenprogramm assoziiert. Demnach können tunesische Forschende unter den gleichen Bedingungen an Horizont 2020 teilnehmen wie Partner aus den EU-Mitgliedstaaten und den 13 weiteren assoziierten Staaten. Das Assoziierungsabkommen wurde am 1. Dezember 2015 von Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, und Chiheb Bouden, dem tunesischen Minister für Hochschulen und Forschung, unterzeichnet. Es umfasst die Jahre 2016 - 2020 und muss noch durch das tunesische Parlament ratifiziert werden.

    Bisher nahm Tunesien bei den EU-Rahmenprogrammen als Drittland teil. Im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm kam Tunesien insgesamt auf 103 erfolgreiche Beteiligungen in 88 Anträgen, vor allem in den Bereichen Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft.

    Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission und dem Faktenblatt zu den Assoziierten Staaten.

  • ERC-Abkommen mit Drittstaaten

    Kürzlich hat der European Research Council (ERC) mit dem mexikanischen Nationalrat für Forschung und Technologie ein Abkommen abgeschlossen, das jungen Forschenden ermöglicht, für einen gewissen Zeitraum in einem ERC-Projekt mitzuwirken. Die Kosten werden dabei von mexikanischer Seite übernommen. Ähnliche Abkommen gibt es bereits mit Argentinien, China, Japan, Südafrika, Südkorea und den USA.

    Weitere Details zu den Abkommen enthält die Website des ERC.

  • Ausschreibungen mit empfohlener Beteiligung von Drittstaaten im Arbeitsprogramm 2016/17

    Die Europäische Kommission hat am 13. Oktober 2015 das Arbeitsprogramm von Horizont 2020 für den Zeitraum 2016 - 17 veröffentlicht. Grundsätzlich ist die internationale Zusammenarbeit in allen Bereichen von Horizont 2020 möglich, aber Topics mit empfohlener Beteiligung von Partnern aus Drittstaaten bieten eine besondere Chance. Im Zeitraum 2014 - 15 trugen sie signifikant zur Drittstaatenbeteiligung bei. Entsprechend haben wir alle Bereiche des Arbeitsprogramms 2016/17 im Hinblick auf diese "targeted calls" ausgewertet. Die Überblickstabelle und die verkürzte Druckfassung finden Sie auf unserer Seite.

  • Finanzielle Unterstützung von Partnern aus Drittstaaten

    Forschende aus den Industrie- und Schwellenländern können in Horizont 2020 teilnehmen, erhalten für die Beteiligung aber in der Regel keine EU-Zuwendungen. Sie werden nur in Ausnahmefällen gefördert, zum Beispiel, falls sie für den Projekterfolg unbedingt notwendig sind. Ansonsten müssen diese Partner eigene finanzielle Ressourcen einbringen oder nationale Fördermittel ersuchen. Letztere Option, also sogenannte "Matching funds", wurden von einigen Industrie- und Schwellenländern aufgesetzt beziehungsweise sind geplant, unter anderem von China, Japan, Korea, Mexiko und Russland. Unterstützt werden dabei vor allem koordinierte Ausschreibungen zwischen der EU und einem spezifischen Drittland sowie in Programmbereichen von besonderem Interesse. Orientierung bieten hier insbesondere die regelmäßig aktualisierten Faktenblätter der Europäischen Kommission zur Unterstützung für Partner aus wichtigen Schwellen- und Industrieländern.

  • Evaluierung der INCO-Aktivitäten im 7. FRP

    Die EU-Kommission hat kürzlich den Bericht einer Expertengruppe veröffentlicht, der die Aktivitäten zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Spezifischen Programm Kapazitäten evaluiert. Im 7. Forschungsrahmenprogramm standen insgesamt 185 Millionen Euro zur Verfügung, um u.a. die europäischen Forschungsaktivitäten gegenüber Drittländern stärker zu koordinieren und gemeinsame Forschungsprioritäten zu identifizieren. Der Bericht adressiert die verschiedenen INCO-Projekte, bspw. zur Kooperation mit wichtigen Partnerländern (BILATs) und –regionen (INCO-NETs) oder etwa die Unterstützung der Nationalen Kontaktstellen im Bereich der internationalen Zusammenarbeit (INCO-NCP). Der Bericht kann auf der Webseite der EU-Kommission heruntergeladen werden.

  • Rückgang der Drittstaatenbeteiligung bei Verbundprojekten in Horizont 2020

    Im Vergleich zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (2007 - 2013) lässt sich für den Start von Horizont 2020 ein Rückgang bei der Beteiligung von internationalen Partnern in Verbundprojekten verzeichnen. Mögliche Faktoren könnten sein, dass die Einbindung von Forschenden aus Drittstaaten in den Ausschreibungen von Horizont 2020 lediglich empfohlen und nicht mehr verpflichtend ist, wie zum Teil im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm. Auch erhalten die großen Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Russland nur noch in Ausnahmefällen eine Förderung. Zudem könnte die geringere Drittstaatenbeteiligung auch damit verbunden sein, dass sich die internationalen Partner erst an die veränderten Rahmenbedingungen von Horizont 2020 gewöhnen müssen.

  • Ukraine zu Horizont 2020 assoziiert

    Das Assoziierungsabkommen der Ukraine zu Horizont 2020 wurde nun offiziell unterzeichnet. Die Assoziierung gilt für die Jahre 2015 - 2020. Zwar muss das Abkommen vor Inkrafttreten noch vom ukrainischen Parlament ratifiziert werden, aber bereits jetzt können sich ukrainische Forschende und Einrichtungen an allen Maßnahmen von Horizont 2020 beteiligen, die aus dem Haushalt 2015 finanziert werden. Partnereinrichtungen aus assoziierten Ländern können grundsätzlich unter denselben Bedingungen teilnehmen wie jene aus den Mitgliedstaaten. Dies eröffnet neue Möglichkeit für ukrainische Antragsstellende, beispielsweise hinsichtlich der Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC) oder des KMU-Instruments.

  • FAQ zur internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020

    Die Nationale Kontaktstelle INCO veröffentlicht eine erste Version der englischsprachigen FAQ zur internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020. Das Dokument greift die wichtigsten Fragen zu den Beteiligungs- und Finanzierungschancen für Partner aus Drittstaaten im EU-Rahmenprogramm auf. Querverweise und Links bieten zusätzliche Orientierung. Die FAQ wurden im Rahmen des EU-Projektes "Incontact 2020" erstellt, das darauf abzielt, die internationale Zusammenarbeit in Horizont 2020 zu unterstützen. Das Dokument wird kontinuierlich erweitert.

  • Tabelle mit internationalen WTZ-Abkommen der EU

    Die Europäische Kommission hat die Tabelle mit den bilateralen WTZ-Abkommen der EU aktualisiert. Diese WTZ-Abkommen bilden den Rahmen für die Kooperation mit wichtigen Partnerländern und bieten ein Forum zur Identifizierung gemeinsamer Prioritäten. Die Tabelle kann auf der Internetseite der Kommission heruntergeladen werden.

  • Beratung zur internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020

    Auch in Horizont 2020 stehen wir im EU-Büro des BMBF wieder für Sie als Ansprechpartner zu allen Aspekten der internationalen Zusammenarbeit als Querschnittsthema im Rahmenprogramm zur Verfügung. Rund um die Beteiligung von Partnern aus Drittstaaten in Horizont 2020 bieten wir individuelle Beratung, Unterstützung bei der Antragsstellung, Vermittlung von Ansprechpartnern und spezifische Informationsveranstaltungen.

    Des Weiteren beraten wir auch zu den spezifischen horizontalen Maßnahmen zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020, verankert in der 6. Gesellschaftlichen Herausforderung "Europe in a changing world - inclusive, innovative and reflective societies" (im Arbeitsprogramm 2014-2015 Topics INT-1+2-2014/2015).