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Hände halten gemeinsam eine Weltkugel hoch

  • Konferenz des BILAT USA 2.0 zu Science Diplomacy

    Am 28. Oktober 2015 fand in Washington die Konferenz "New Frontiers in Science Diplomacy – Opportunities for EU-US Cooperation" statt, die von Seiten des EU-geförderten BILAT-USA-2.0-Projektes organisiert wurde. Hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft diskutierten die Bedeutung von Science Diplomacy und potenzielle Kooperationsschwerpunkte zwischen der EU und den USA. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

  • Erfolgsbeispiele der EU-Afrika-Kooperation

    Die Europäische Kommission hat kürzlich die Publikation "Investing in European success - EU-Africa cooperation in science, technology and innovation" herausgegeben. Darin werden 24 der insgesamt 590 Verbundprojekte zwischen afrikanischen und europäischen Partnern vorgestellt. Die Publikation erläutert damit anschaulich die EU-Afrika-Kooperation in Wissenschaft, Technologie und Innovation und zeigt auf, welchen Beitrag diese zum alltäglichen Leben von Europäern und Afrikanern liefern.

  • Incontact Konferenz in Peking stattgefunden

    Vom 16. – 18. Juni 2015 fand die 6. INCO-Konferenz "Joint Innovation, Common Prosperity" in Peking statt. Die Konferenz wurde im Rahmen des EU-Projekts "Incontact 2020" organisiert. Etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die Chancen der internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020. Ein besonderer Fokus wurde auf die Kooperation mit China gelegt. Die Folien der Konferenz stehen nun auf der Webseite der Konferenz zur Verfügung.

  • Informationsblatt der Kommission zu Drittstaaten und internationalen Organisationen in Horizont 2020

    Die internationale Zusammenarbeit in Horizont 2020 umfasst die Kooperation mit Forschenden und Einrichtungen, die weder aus den Mitgliedstaaten noch aus Assoziierten Ländern stammen sowie internationale Organisationen. Für die Kooperation mit Drittstaaten gelten besondere Regeln der Förderfähigkeit, die die Kommission in einem neuen Informationsblatt präsentiert. Dieses umfasst eine lange Liste an Drittstaaten, die bei Teilnahme automatisch förderfähig sind.

    Es gilt folgende Grundregel: Partner aus den Entwicklungsländern und den Länder der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik werden finanziell gefördert. Forschende aus den Industrie- und Schwellenländern
    (bspw. USA, Kanada, Japan, Brasilien, Russland, Indien, China, Mexiko etc.) sowie internationalen Organisationen können zwar in Horizont 2020 teilnehmen, erhalten für die Beteiligung aber in der Regel keine finanzielle Förderung. Sie werden nur gefördert, falls ihre Teilnahme

    • für den Projekterfolg notwendig ist
    • in einem F&E-Kooperationsabkommen definiert ist
    • im Rahmen einer Ausschreibung vorgesehen ist

  • Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen als Chance für internationale Zusammenarbeit

    Die "Individual Fellowships" fördern individuelle Forschungsprojekte von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb Europas. Bei den "European Fellowships" können sich Forschende jeder Nationalität bewerben, die in einem europäischen Mitglied- oder Assoziierten Staat forschen möchten. Die "Global Fellowships" richten sich an Forschende mit europäischer Nationalität oder Forschende, die einem Drittland forschen wollen und danach in einer zwölfmonatigen Rückkehrphase in einen Mitglied- oder Assoziierten Staat zurückkehren. Der aktuelle Bewerbungsaufruf vom 12. März 2015 ist noch bis zum 10. September 2015 geöffnet.

  • Bericht der Europäischen Kommission zur Umsetzung der Strategie zur internationalen Zusammenarbeit in Forschung und Innovation

    Die Europäische Kommission zieht in einem Bericht Bilanz zur Umsetzung der Strategie für die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation. Darin analysiert die Kommission u. a. die internationale Dimension in Horizont 2020, die Rahmenbedingungen und gemeinsamen Prinzipien für die internationale Zusammenarbeit  sowie die Synergien mit den Aktivitäten der Mitgliedstaaten. Der Bericht geht auf eine Mitteilung vom September 2012 zurück, in der die Kommission einen strategischeren Ansatz für den internationale Zusammenarbeit vorgestellt hatte. Als Anhang zum Bericht veröffentlichte die Kommission mehrjährige Fahrpläne für die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnerländern und -regionen.

    Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

  • Internationale Zusammenarbeit in den Arbeitsprogrammen 2014-2015

    Die Kommission hat am 11.12.2013 die Arbeitsprogramme von Horizont 2020 für den Zeitraum 2014-2015 veröffentlicht. Als Querschnittsthema ist die Kooperation mit Drittstaaten in allen Bereichen von Horizont 2020 integriert. In den Arbeitsprogrammen finden sich zahlreiche Topics mit obligatorischer oder empfohlener Beteiligung von Partnern aus Drittstaaten.
    Hinsichtlich der Finanzierung gilt folgendes: Partner aus den Entwicklungsländern und den Ländern der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik werden finanziell gefördert. Forschende aus den Industrie- und Schwellenländern können zwar in Horizont 2020 teilnehmen, erhalten für die Beteiligung aber in der Regel keine finanzielle Förderung.

    Die Antragsstellung erfolgt im Participant Portal der Europäischen Kommission. Über eine Suchmaschine soll es hier zukünftig noch leichter sein, die Topics mit besonderen Chancen für die internationalen Zusammenarbeit in den verschiedenen Bereichen des Rahmenprogramms zu finden.

  • Teilassoziierung der Schweiz zu Horizont 2020

    Die EU hat sich mit der Schweiz auf eine provisorische Teilassoziierung zu Horizont 2020 geeinigt. Diese ist Bestandteil eines internationalen Abkommens zwischen der EU und der Schweiz, das voraussichtlich im Dezember 2014 unterzeichnet werden soll. Demnach gilt die Schweiz rückwirkend bereits ab dem 15. September 2014 als assoziiertes Land zu den folgenden Programmbereichen von Horizont 2020:

    • in dem Schwerpunkt Wissenschaftsexzellenz, d. h. beim Europäischen Forschungsrat, den Künftigen und neu entstehenden Technologien (FET), den Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen und den Forschungsinfrastrukturen
    • sowie in dem Teilbereich Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung.

    Demnach sind Schweizer Forschende in diesen Bereichen fortan automatisch förderfähig und zählen auch zu der Mindestanzahl an Teilnehmern für Projekte. In den Schwerpunkten "Führende Rolle der Industrie" und "Gesellschaftliche Herausforderung" gilt die Schweiz weiterhin als industrialisiertes Drittland, d. h. Schweizer Forschende zählen hier nicht zur Mindestanzahl an Teilnehmern für Projekte und sind nur in Ausnahmefällen förderfähig.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Videointerview zur internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020

    Die Europäische Kommission hat ein Videointerview zur internationalen Zusammenarbeit im Rahmenprogramm veröffentlicht. In "Horizon 2020 'Open to the World'" erläutert Maria Cristina Russo, Direktorin für "Internationale Zusammenarbeit" in der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, die Chancen und Rahmenbedingungen der Drittstaatenkooperation. Das Video lässt sich hier anschauen.

  • Neuer INCO-Flyer der NKS INCO (6. Herausforderung)

    Ein neuer Flyer informiert über die wichtigsten Informationen zur internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020 und dem Beratungsangebot der NKS INCO (6. Herausforderung).  Der Flyer steht auch auf unserer Homepage zur Verfügung. Printversionen können beim Bundesministerium für Bildung und Forschung bestellt werden.

  • Internationale Zusammenarbeit in Horizont 2020

    Der Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV) hat am 17. Juli einen Kompromiss zum EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont 2020 (2014 – 2020), gebilligt. EU-Ratspräsidentschaft und Vertreter des Europäischen Parlaments hatten nach mehrmonatigen Verhandlungen im sogenannten Trilog eine Einigung erzielt. In den kommenden Monaten sollen die Rechtstexte im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren angenommen werden. Horizont 2020 soll offiziell am 1. Januar 2014 mit einem Gesamtbudget von etwa 70 Mrd. Euro starten. Der Kompromiss sieht für die internationale Zusammenarbeit folgende Eckpunkte vor:

    • Die Kooperation mit Drittstaaten soll in allen Programmbereichen integriert sein.
    • Die Drittstaatenbeteiligung in Horizont 2020 soll mindestens die Höhe des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms erreichen.
    • Die Maßnahmen zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit – die sogenannten INCO-Projekte - sollen in der 6. Challenge "inklusive, innovative und reflexive Gesellschaften" verortet werden.

    Weitere Informationen in der Pressemitteilung des Rates:  http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/intm/138118.pdf

  • Expertinnen und Experten für Horizont 2020 gesucht

    Die Kommission ruft dazu auf, sich bis zum 6. März als potentielle/r Expertin oder Experte für die verschiedenen Themenbereiche von Horizont 2020 zu registrieren. Es geht insbesondere um die Vorbereitung und Ausgestaltung der ersten Ausschreibungen im zukünftigen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Die internationale Zusammenarbeit wird nicht explizit bei den Themenbereichen aufgeführt, nimmt aber als Querschnittsthema und besonders im Bereich "Inclusive, innovative and secure societies" eine wichtige Rolle ein.