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Hände halten gemeinsam eine Weltkugel hoch

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  • Informationsveranstaltung zur internationalen Zusammenarbeit

    Am Donnerstag, den 10. März 2016, findet in Bonn eine halbtägige Informationsveranstaltung mit dem Titel "Internationale Zusammenarbeit und Teilnahme von Drittstaaten in Horizont 2020" statt. Die Universität Bonn/EuroConsult Research & Education organisiert die Veranstaltung im Auftrag des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der NKS Internationale Zusammenarbeit (6. Herausforderung) und dem Internationalen Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Im Rahmen der Veranstaltung werden die Chancen sowie Teilnahme- und Finanzierungsbedingungen von Partnern aus Drittstaaten in Horizont 2020 erläutert. Zudem werden offene Ausschreibungen mit empfohlener Beteiligung von Drittstaaten sowie weitere Fördermöglichkeiten mit internationaler Beteiligung vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Weitere Details und Informationen zur Registrierung finden Sie hier.

  • Neues zu Fördertöpfen von Drittländern

    Da Forschende aus Industrie- und Schwellenländer in Horizont 2020 nur in Ausnahmefällen eine EU-Zuwendung erhalten, stellen zahlreiche Drittländer nationale Fördertöpfe zur Unterstützung der Beteiligung bereit. Mexiko setzte als erstes Drittland einen Ko-Finanzierungsmechanismus auf, der erfolgreiche mexikanische Projektpartner in allen Bereichen von Horizont 2020 unterstützt. Einzelheiten zur Ausschreibung des mexikanischen Nationalrats für Wissenschaft und Technologie (Conacyt) finden Sie im Faktenblatt der Europäischen Kommission zur Kooperation mit Mexiko.

    Neue Details gibt es auch zum chinesischen Ko-Finanzierungsmechanismus, der insbesondere gezielte Ausschreibungen flankieren soll, in denen eine Teilnahme chinesischer Partner empfohlen wird. Prinzipiell kann eine Finanzierung aber für erfolgreiche chinesische Forschende in allen Programmbereichen übernommen werden. Die Ausschreibung des chinesischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie (MOST) adressiert erfolgreiche chinesische Antragssteller mit Deadlines am 31. März und 31. Juli 2016. Weitere Informationen können Sie der englischen Fassung der Ausschreibung oder einem Dokument der Europäischen Kommission mit den wichtigsten Fragen und Antworten entnehmen.

    Ein weiterer Ko-Finanzierungsmechanismus richtet sich speziell an Forschende aus Hongkong, die an einem Horizont-2020-Projekt teilnehmen. Die Einreichfrist für die Ausschreibung des "Research Grants Council" aus Hongkong endet am 7. Juli 2016. Für die nächsten Jahre sind etwa halbjährlich weitere Deadlines vorgesehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Leitfaden zu Koordinierungsabkommen

    Im aktuellen Arbeitsprogramm 2016/17 finden sich eine Reihe von koordinierten Ausschreibungen mit unterschiedlichen Partnerländern, etwa auch mit Japan (NMBP-02-2016 und NMBP-03-2016), das für diese beiden Ausschreibungen den ersten Ko-Finanzierungsmechanismus in Horizont 2020 aufgesetzt hat. Bei koordinierten Ausschreibungen findet die Evaluierung und Finanzierung der Kooperationspartner aus dem Drittland separat von dem Antrag statt, den die EU-Partner bei der Europäischen Kommission einreichen. Ein Koordinierungsabkommen verbindet die beiden zusammenhängenden Projekte und stellt notwendige Synergien sicher. Die Europäischen Kommission hat einen allgemeinen Leitfaden zur Erstellung von Koordinierungsabkommen veröffentlicht.

  • Ex-Post-Evaluierung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms

    Der Bericht zur Ex-Post-Evaluierung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms enthält ein Kapitel zur internationalen Zusammenarbeit (S. 54 - 56). Als zentrale Schwächen werden die geringe Beteiligung von Industrieländern und das Fehlen einen strategischen Ansatzes identifiziert. Die hochrangige Expertengruppe erachtet eine Differenzierung nach Themen und bilaterale WTZ-Abkommen als wichtige Faktoren. Die Einbindung und Finanzierung von internationalen Partnern sollte an den europäischen Zielen ausgerichtet sein, das heißt u. a. an der Führerschaft bei Innovationen, gesellschaftlichen Herausforderungen und in der Wissenschaftsdiplomatie.

  • Tunesien zu Horizont 2020 assoziiert

    Tunesien gilt ab dem 1. Januar 2016 als zum Rahmenprogramm assoziiert. Demnach können tunesische Forschende unter den gleichen Bedingungen an Horizont 2020 teilnehmen wie Partner aus den EU-Mitgliedstaaten und den 13 weiteren assoziierten Staaten. Das Assoziierungsabkommen wurde am 1. Dezember 2015 von Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, und Chiheb Bouden, dem tunesischen Minister für Hochschulen und Forschung, unterzeichnet. Es umfasst die Jahre 2016 - 2020 und muss noch durch das tunesische Parlament ratifiziert werden.

    Bisher nahm Tunesien bei den EU-Rahmenprogrammen als Drittland teil. Im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm kam Tunesien insgesamt auf 103 erfolgreiche Beteiligungen in 88 Anträgen, vor allem in den Bereichen Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft.

    Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission und dem Faktenblatt zu den Assoziierten Staaten.

  • ERC-Abkommen mit Drittstaaten

    Kürzlich hat der European Research Council (ERC) mit dem mexikanischen Nationalrat für Forschung und Technologie ein Abkommen abgeschlossen, das jungen Forschenden ermöglicht, für einen gewissen Zeitraum in einem ERC-Projekt mitzuwirken. Die Kosten werden dabei von mexikanischer Seite übernommen. Ähnliche Abkommen gibt es bereits mit Argentinien, China, Japan, Südafrika, Südkorea und den USA.

    Weitere Details zu den Abkommen enthält die Website des ERC.

  • Ausschreibungen mit empfohlener Beteiligung von Drittstaaten im Arbeitsprogramm 2016/17

    Die Europäische Kommission hat am 13. Oktober 2015 das Arbeitsprogramm von Horizont 2020 für den Zeitraum 2016 - 17 veröffentlicht. Grundsätzlich ist die internationale Zusammenarbeit in allen Bereichen von Horizont 2020 möglich, aber Topics mit empfohlener Beteiligung von Partnern aus Drittstaaten bieten eine besondere Chance. Im Zeitraum 2014 - 15 trugen sie signifikant zur Drittstaatenbeteiligung bei. Entsprechend haben wir alle Bereiche des Arbeitsprogramms 2016/17 im Hinblick auf diese "targeted calls" ausgewertet. Die Überblickstabelle und die verkürzte Druckfassung finden Sie auf unserer Seite.

  • Finanzielle Unterstützung von Partnern aus Drittstaaten

    Forschende aus den Industrie- und Schwellenländern können in Horizont 2020 teilnehmen, erhalten für die Beteiligung aber in der Regel keine EU-Zuwendungen. Sie werden nur in Ausnahmefällen gefördert, zum Beispiel, falls sie für den Projekterfolg unbedingt notwendig sind. Ansonsten müssen diese Partner eigene finanzielle Ressourcen einbringen oder nationale Fördermittel ersuchen. Letztere Option, also sogenannte "Matching funds", wurden von einigen Industrie- und Schwellenländern aufgesetzt beziehungsweise sind geplant, unter anderem von China, Japan, Korea, Mexiko und Russland. Unterstützt werden dabei vor allem koordinierte Ausschreibungen zwischen der EU und einem spezifischen Drittland sowie in Programmbereichen von besonderem Interesse. Orientierung bieten hier insbesondere die regelmäßig aktualisierten Faktenblätter der Europäischen Kommission zur Unterstützung für Partner aus wichtigen Schwellen- und Industrieländern.

  • Evaluierung der INCO-Aktivitäten im 7. FRP

    Die EU-Kommission hat kürzlich den Bericht einer Expertengruppe veröffentlicht, der die Aktivitäten zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Spezifischen Programm Kapazitäten evaluiert. Im 7. Forschungsrahmenprogramm standen insgesamt 185 Millionen Euro zur Verfügung, um u.a. die europäischen Forschungsaktivitäten gegenüber Drittländern stärker zu koordinieren und gemeinsame Forschungsprioritäten zu identifizieren. Der Bericht adressiert die verschiedenen INCO-Projekte, bspw. zur Kooperation mit wichtigen Partnerländern (BILATs) und –regionen (INCO-NETs) oder etwa die Unterstützung der Nationalen Kontaktstellen im Bereich der internationalen Zusammenarbeit (INCO-NCP). Der Bericht kann auf der Webseite der EU-Kommission heruntergeladen werden.

  • Rückgang der Drittstaatenbeteiligung bei Verbundprojekten in Horizont 2020

    Im Vergleich zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (2007 - 2013) lässt sich für den Start von Horizont 2020 ein Rückgang bei der Beteiligung von internationalen Partnern in Verbundprojekten verzeichnen. Mögliche Faktoren könnten sein, dass die Einbindung von Forschenden aus Drittstaaten in den Ausschreibungen von Horizont 2020 lediglich empfohlen und nicht mehr verpflichtend ist, wie zum Teil im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm. Auch erhalten die großen Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Russland nur noch in Ausnahmefällen eine Förderung. Zudem könnte die geringere Drittstaatenbeteiligung auch damit verbunden sein, dass sich die internationalen Partner erst an die veränderten Rahmenbedingungen von Horizont 2020 gewöhnen müssen.

  • Ukraine zu Horizont 2020 assoziiert

    Das Assoziierungsabkommen der Ukraine zu Horizont 2020 wurde nun offiziell unterzeichnet. Die Assoziierung gilt für die Jahre 2015 - 2020. Zwar muss das Abkommen vor Inkrafttreten noch vom ukrainischen Parlament ratifiziert werden, aber bereits jetzt können sich ukrainische Forschende und Einrichtungen an allen Maßnahmen von Horizont 2020 beteiligen, die aus dem Haushalt 2015 finanziert werden. Partnereinrichtungen aus assoziierten Ländern können grundsätzlich unter denselben Bedingungen teilnehmen wie jene aus den Mitgliedstaaten. Dies eröffnet neue Möglichkeit für ukrainische Antragsstellende, beispielsweise hinsichtlich der Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC) oder des KMU-Instruments.

  • FAQ zur internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020

    Die Nationale Kontaktstelle INCO veröffentlicht eine erste Version der englischsprachigen FAQ zur internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020. Das Dokument greift die wichtigsten Fragen zu den Beteiligungs- und Finanzierungschancen für Partner aus Drittstaaten im EU-Rahmenprogramm auf. Querverweise und Links bieten zusätzliche Orientierung. Die FAQ wurden im Rahmen des EU-Projektes "Incontact 2020" erstellt, das darauf abzielt, die internationale Zusammenarbeit in Horizont 2020 zu unterstützen. Das Dokument wird kontinuierlich erweitert.

  • Tabelle mit internationalen WTZ-Abkommen der EU

    Die Europäische Kommission hat die Tabelle mit den bilateralen WTZ-Abkommen der EU aktualisiert. Diese WTZ-Abkommen bilden den Rahmen für die Kooperation mit wichtigen Partnerländern und bieten ein Forum zur Identifizierung gemeinsamer Prioritäten. Die Tabelle kann auf der Internetseite der Kommission heruntergeladen werden.

  • Konferenz des BILAT USA 2.0 zu Science Diplomacy

    Am 28. Oktober 2015 fand in Washington die Konferenz "New Frontiers in Science Diplomacy – Opportunities for EU-US Cooperation" statt, die von Seiten des EU-geförderten BILAT-USA-2.0-Projektes organisiert wurde. Hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft diskutierten die Bedeutung von Science Diplomacy und potenzielle Kooperationsschwerpunkte zwischen der EU und den USA. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

  • Erfolgsbeispiele der EU-Afrika-Kooperation

    Die Europäische Kommission hat kürzlich die Publikation "Investing in European success - EU-Africa cooperation in science, technology and innovation" herausgegeben. Darin werden 24 der insgesamt 590 Verbundprojekte zwischen afrikanischen und europäischen Partnern vorgestellt. Die Publikation erläutert damit anschaulich die EU-Afrika-Kooperation in Wissenschaft, Technologie und Innovation und zeigt auf, welchen Beitrag diese zum alltäglichen Leben von Europäern und Afrikanern liefern.

  • Incontact Konferenz in Peking stattgefunden

    Vom 16. – 18. Juni 2015 fand die 6. INCO-Konferenz "Joint Innovation, Common Prosperity" in Peking statt. Die Konferenz wurde im Rahmen des EU-Projekts "Incontact 2020" organisiert. Etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die Chancen der internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020. Ein besonderer Fokus wurde auf die Kooperation mit China gelegt. Die Folien der Konferenz stehen nun auf der Webseite der Konferenz zur Verfügung.

  • Informationsblatt der Kommission zu Drittstaaten und internationalen Organisationen in Horizont 2020

    Die internationale Zusammenarbeit in Horizont 2020 umfasst die Kooperation mit Forschenden und Einrichtungen, die weder aus den Mitgliedstaaten noch aus Assoziierten Ländern stammen sowie internationale Organisationen. Für die Kooperation mit Drittstaaten gelten besondere Regeln der Förderfähigkeit, die die Kommission in einem neuen Informationsblatt präsentiert. Dieses umfasst eine lange Liste an Drittstaaten, die bei Teilnahme automatisch förderfähig sind.

    Es gilt folgende Grundregel: Partner aus den Entwicklungsländern und den Länder der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik werden finanziell gefördert. Forschende aus den Industrie- und Schwellenländern
    (bspw. USA, Kanada, Japan, Brasilien, Russland, Indien, China, Mexiko etc.) sowie internationalen Organisationen können zwar in Horizont 2020 teilnehmen, erhalten für die Beteiligung aber in der Regel keine finanzielle Förderung. Sie werden nur gefördert, falls ihre Teilnahme

    • für den Projekterfolg notwendig ist
    • in einem F&E-Kooperationsabkommen definiert ist
    • im Rahmen einer Ausschreibung vorgesehen ist

  • Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen als Chance für internationale Zusammenarbeit

    Die "Individual Fellowships" fördern individuelle Forschungsprojekte von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb Europas. Bei den "European Fellowships" können sich Forschende jeder Nationalität bewerben, die in einem europäischen Mitglied- oder Assoziierten Staat forschen möchten. Die "Global Fellowships" richten sich an Forschende mit europäischer Nationalität oder Forschende, die einem Drittland forschen wollen und danach in einer zwölfmonatigen Rückkehrphase in einen Mitglied- oder Assoziierten Staat zurückkehren. Der aktuelle Bewerbungsaufruf vom 12. März 2015 ist noch bis zum 10. September 2015 geöffnet.

  • Bericht der Europäischen Kommission zur Umsetzung der Strategie zur internationalen Zusammenarbeit in Forschung und Innovation

    Die Europäische Kommission zieht in einem Bericht Bilanz zur Umsetzung der Strategie für die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation. Darin analysiert die Kommission u. a. die internationale Dimension in Horizont 2020, die Rahmenbedingungen und gemeinsamen Prinzipien für die internationale Zusammenarbeit  sowie die Synergien mit den Aktivitäten der Mitgliedstaaten. Der Bericht geht auf eine Mitteilung vom September 2012 zurück, in der die Kommission einen strategischeren Ansatz für den internationale Zusammenarbeit vorgestellt hatte. Als Anhang zum Bericht veröffentlichte die Kommission mehrjährige Fahrpläne für die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnerländern und -regionen.

    Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

  • Internationale Zusammenarbeit in den Arbeitsprogrammen 2014-2015

    Die Kommission hat am 11.12.2013 die Arbeitsprogramme von Horizont 2020 für den Zeitraum 2014-2015 veröffentlicht. Als Querschnittsthema ist die Kooperation mit Drittstaaten in allen Bereichen von Horizont 2020 integriert. In den Arbeitsprogrammen finden sich zahlreiche Topics mit obligatorischer oder empfohlener Beteiligung von Partnern aus Drittstaaten.
    Hinsichtlich der Finanzierung gilt folgendes: Partner aus den Entwicklungsländern und den Ländern der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik werden finanziell gefördert. Forschende aus den Industrie- und Schwellenländern können zwar in Horizont 2020 teilnehmen, erhalten für die Beteiligung aber in der Regel keine finanzielle Förderung.

    Die Antragsstellung erfolgt im Participant Portal der Europäischen Kommission. Über eine Suchmaschine soll es hier zukünftig noch leichter sein, die Topics mit besonderen Chancen für die internationalen Zusammenarbeit in den verschiedenen Bereichen des Rahmenprogramms zu finden.

  • Teilassoziierung der Schweiz zu Horizont 2020

    Die EU hat sich mit der Schweiz auf eine provisorische Teilassoziierung zu Horizont 2020 geeinigt. Diese ist Bestandteil eines internationalen Abkommens zwischen der EU und der Schweiz, das voraussichtlich im Dezember 2014 unterzeichnet werden soll. Demnach gilt die Schweiz rückwirkend bereits ab dem 15. September 2014 als assoziiertes Land zu den folgenden Programmbereichen von Horizont 2020:

    • in dem Schwerpunkt Wissenschaftsexzellenz, d. h. beim Europäischen Forschungsrat, den Künftigen und neu entstehenden Technologien (FET), den Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen und den Forschungsinfrastrukturen
    • sowie in dem Teilbereich Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung.

    Demnach sind Schweizer Forschende in diesen Bereichen fortan automatisch förderfähig und zählen auch zu der Mindestanzahl an Teilnehmern für Projekte. In den Schwerpunkten "Führende Rolle der Industrie" und "Gesellschaftliche Herausforderung" gilt die Schweiz weiterhin als industrialisiertes Drittland, d. h. Schweizer Forschende zählen hier nicht zur Mindestanzahl an Teilnehmern für Projekte und sind nur in Ausnahmefällen förderfähig.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Videointerview zur internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020

    Die Europäische Kommission hat ein Videointerview zur internationalen Zusammenarbeit im Rahmenprogramm veröffentlicht. In "Horizon 2020 'Open to the World'" erläutert Maria Cristina Russo, Direktorin für "Internationale Zusammenarbeit" in der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, die Chancen und Rahmenbedingungen der Drittstaatenkooperation. Das Video lässt sich hier anschauen.

  • Neuer INCO-Flyer der NKS INCO (6. Herausforderung)

    Ein neuer Flyer informiert über die wichtigsten Informationen zur internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020 und dem Beratungsangebot der NKS INCO (6. Herausforderung).  Der Flyer steht auch auf unserer Homepage zur Verfügung. Printversionen können beim Bundesministerium für Bildung und Forschung bestellt werden.

  • Internationale Zusammenarbeit in Horizont 2020

    Der Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV) hat am 17. Juli einen Kompromiss zum EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont 2020 (2014 – 2020), gebilligt. EU-Ratspräsidentschaft und Vertreter des Europäischen Parlaments hatten nach mehrmonatigen Verhandlungen im sogenannten Trilog eine Einigung erzielt. In den kommenden Monaten sollen die Rechtstexte im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren angenommen werden. Horizont 2020 soll offiziell am 1. Januar 2014 mit einem Gesamtbudget von etwa 70 Mrd. Euro starten. Der Kompromiss sieht für die internationale Zusammenarbeit folgende Eckpunkte vor:

    • Die Kooperation mit Drittstaaten soll in allen Programmbereichen integriert sein.
    • Die Drittstaatenbeteiligung in Horizont 2020 soll mindestens die Höhe des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms erreichen.
    • Die Maßnahmen zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit – die sogenannten INCO-Projekte - sollen in der 6. Challenge "inklusive, innovative und reflexive Gesellschaften" verortet werden.

    Weitere Informationen in der Pressemitteilung des Rates:  http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/intm/138118.pdf

  • Expertinnen und Experten für Horizont 2020 gesucht

    Die Kommission ruft dazu auf, sich bis zum 6. März als potentielle/r Expertin oder Experte für die verschiedenen Themenbereiche von Horizont 2020 zu registrieren. Es geht insbesondere um die Vorbereitung und Ausgestaltung der ersten Ausschreibungen im zukünftigen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Die internationale Zusammenarbeit wird nicht explizit bei den Themenbereichen aufgeführt, nimmt aber als Querschnittsthema und besonders im Bereich "Inclusive, innovative and secure societies" eine wichtige Rolle ein.