Bunte Holzwürfel liegen einem bunten Fadennetz

EU-Synergien in Forschung und Innovation

Willkommen auf www.EU-Synergien.de, dem Portal für den Dialog zur Stärkung von Synergien zwischen den EU-Programmen Horizont 2020 und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF), in Deutschland. Unser Ziel ist es, Akteure aus den beiden europäischen Programmbereichen zusammenzubringen, Informationen aufzubereiten und zu bündeln.

Auf den Seiten "Der EU-politische Rahmen - und seine regionale Dimension" erfahren Sie alles rund um das Thema ESIF und der "Europäischen Kohäsionspolitik". Informationen zur Antragstellung in den Strukturfonds erhalten Sie auf der Seite Synergien Horizont 2020 - ESIF.

Zur Unterstützung regionaler Politik- und Programmplaner in den Bundesländern startete im November 2014 der "Bund-Länder-Dialog Synergien ESIF - Horizont 2020" .


English description of the German synergies' dialogue.


Aktuelles

  • Workshop „Synergien zwischen Horizont 2020 und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF)“

    Am 27. März 2017 fand der gemeinsame Workshop des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin statt. Im Kontext von Zwischenevaluierung von Horizont 2020 und Planung der nächsten Förderperiode „post 2020“ rückt auch das Thema Synergien in Verbindung mit der Frage nach erhöhter Wirksamkeit in der Zielerreichung und dem effektiven Einsatz finanzieller Mittel in den Fokus. Ziel der Veranstaltung war die Erarbeitung von fundierten Vorschlägen zur Erleichterung von Synergien bei Planung und Umsetzung in den beiden Programmbereichen unter Berücksichtigung deutscher Interessen.

  • Öffentliche Online-Konsultation zu „Smart Specialisation Strategies“ – RIS3

    Die Europäische Kommission, Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung, startet eine öffentliche Online-Konsultation zur Bewertung der bisherigen Umsetzung von Strategien zur intelligenten Spezialisierung.

    Ziel ist es, verschiedene Einblicke, Sichtweisen und Beispiele für die Umsetzung und Erfahrungen zu sammeln, die Regionen und andere Akteure bisher gemacht haben. Diese sollen bewertet werden und schließlich zur Weiterentwicklung der RIS3 sowie zur Erstellung einer „Commission Communication on Smart Specialisation“ als auch zum nächsten „European Commission's Cohesion Report“ beitragen.

    Die Konsultation ist bis zum 24. März 2017 geöffnet.
     

  • Handbuch zur Umsetzung der Strategien zur intelligenten Spezialisierung (RIS3)

    Das Handbuch richtet sich an regionale politische und andere regionalspezifische Planer. Aus einer Vielzahl von Praxisbeispielen wurden die wichtigsten Grundsätze, Prinzipien und Methoden herausgefiltert und auf die neuen Konzepte der „Smart Specialisation Strategies“ (RIS3) übertragen. Im Handbuch werden fünf Aspekte des Implementierungsprozesses näher beleuchtet:

    1. Unternehmerischer Entdeckungsprozess,
    2. Gute politische Begleitung (Governance),
    3. von Prioritäten zu Projekten,
    4. Transnationale Kooperation und Wertschöpfungsketten und
    5. Monitoring.

  • Seal of Excellence: 5. Treffen der Community of Practice

    In vielen europäischen Regionen wurde das Seal of Excellence (SoE) bereits vielfach angewendet, erste Förderungen bereits vergeben. Die Pläne, das Instrument auch auf Marie Sklodowska-Curie-Maßnahmen und ERC Grants auszuweiten, schreiten voran.

    Bei der Community of Practice tauschen Politik- und Programmplaner untereinander und mit der Europäischen Kommission ihre Erfahrungen mit der Umsetzung des SoE aus. Diskutiert wird außerdem der Umgang mit der Regelung zur staatlichen Beihilfe im Seal of Excellence sowie die  Weiterentwicklung und Ausgestaltung des SoE.

    Anmeldung für regionale und nationale Politik- und Programmplaner sowie EFRE-Verwaltungsbehörden und FuI-Förderagenturen unter: RTD-SEAL-OF-EXCELLENCE@ec.europa.eu

  • Hochrangige Konferenz zu Synergien im Rahmen des Projekts “Stairway to Excellence" (S2E)

    Die Konferenz gibt am 8. März 2017 in Brüssel einen Überblick über stattgefundene Projektaktivitäten und lädt zum Erfahrungsaustausch zu Schwierigkeiten und Herausforderungen sowie Maßnahmen zur Erleichterung von Synergien zwischen den Europäischen Strucktur- und Investitionsfonds (ESIF) und Horizont 2020 im Kontext nationaler Innovationssysteme ein. Die Ergebnisse fließen auch in die geplante „Commission Communication on Smart Specialisation“ der EU-Kommission ein.

    Die Konferenz richtet sich an die für ESIF, RIS3 und Horizont 2020 zuständigen Vertreter aus Politik- und Programmplanung, Nationale Kontaktstellen sowie ausgewählte Akteure aus Forschung und Industrie. Die hochrangige Konferenz wird von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament im Rahmen des S2E-Projektes organisiert.

  • Workshop "Aligning implementation of RIS3 and H2020 Funding across research priorities"

    Ziel des Workshops ist es, ein Austauschforum für Synergien zwischen Horizont 2020 und den ESIF entlang ausgewählter Themen zu schaffen. Der Workshop richtet sich an die für die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF), RIS3 und Horizont 2020 zuständigen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik- und Programmplanung, National Contact Points (H2020-NCPs) sowie andere Schlüsselakteure aus Forschung und Industrie.

  • Thematische Smart Specialisation Platforms for Agri-Food and Industrial Modernisation and Energy

    Die europäische “Smart Specialisation Platform for Agri-Food (S3P Agri-Food)” wurde letzten Monat mit dem Ziel gegründet, in kurzer Zeit gemeinsame Investitionsvorhaben in Europa, die einen Bezug zu den Themen „Agrarindustrie“ und „Lebensmittel“ besitzen, zu entwickeln. Regionen und Mitgliedsstaaten, die diese Themen in ihrer Innovationsstrategie (RIS3) definiert haben, bietet die Plattform Anregung und Unterstützung für die interregionale Zusammenarbeit, um die Ziele ihrer Innovationsstrategie effizienter umzusetzen und mit neuen Partner außerhalb der eigenen Region zusammenzuarbeiten. Die S3P Agri-Food soll in Zusammenarbeit mit den Regionen selbst weiterentwickelt und geleitet werden; Industrie und Organisationen, Clusterverbünde, Forschungsinstitute, Wissenschaft und Gesellschaft sollen eine aktive Rolle übernehmen.

    Offene Ausschreibung: „Expression of interest: Interessierte europäische Regionen und Mitgliedsstaaten sind eingeladen, sich zu beteiligen, Vorschläge für (neue) thematische Unterthemen in den Bereichen „Agriculture/Food“ und „Industrial Modernisation“ einzubringen und/oder evtl. eine Co-Leiterschaft für eine dieser neuen Gruppen zu übernehmen.

    Eine ähnliche Möglichkeit der Beteiligung gibt es auch für die S3P Energy, die bereits letztes Jahr gegründet wurde. Hier wurden schon einige thematische Gruppen identifiziert, an denen man sich beteiligen kann (Bioenergy, Sustainable Construction, Marine Renewable Energy, Smart Grids), neue Themengruppen können jederzeit etabliert werden. Darüber hinaus werden sog. „S3 Energy Partnerships“ aufgebaut, bei der der kombinierte Einsatz von ESIF-Mitteln mit anderen Fördermitteln in gemeinsamen Projekten zum Einsatz kommen soll.

  • Die Europäische Kommission hat zwei neue Finanzinstrumente zur Förderung von Investitionen in Start-ups und die nachhaltige Stadtentwicklung eingeführt

    Standard-Finanzinstrumente („off-the-shelf“) sind bereits mit der ESI-Fonds-Verordnung und den Vorschriften für staatliche Beihilfen vereinbar und sollen den Einsatz revolvierender Finanzhilfen – anstelle traditioneller Finanzhilfen – durch die Mitgliedstaaten erhöhen und private und öffentliche Mittel kombinieren.

    Drei Instrumente dieser Art gibt es bereits, zwei weitere Instrumente hat die Europäische Kommission bereits im Juli genehmigt:

    • Eine Koinvestitionsfazilität zur Bereitstellung von Finanzmitteln für Start-ups und KMU. Diese Unterstützung wird die Entwicklung von Geschäftsmodellen und die Erschließung zusätzlicher Finanzmittel ermöglichen, und zwar durch ein gemeinsames Anlagesystem, das von einem Hauptfinanzintermediär verwaltet wird. Die Gesamtinvestitionsmittel aus öffentlichen und privaten Quellen können sich auf bis zu 15 Millionen Euro je KMU belaufen.
    • Mit Stadtentwicklungsfonds werden z. B. nachhaltige städtische Projekte in den Bereichen öffentlicher Verkehr, Energieeffizienz und Sanierung städtischer Gebiete unterstützt. Die Projekte müssen finanziell tragfähig und Teil einer integrierten Strategie für nachhaltige Stadtentwicklung sein. Die Gesamtinvestitionsmittel aus öffentlichen und privaten Quellen können sich auf bis zu 20 Millionen Euro je Projekt belaufen.

     

  • Publikation: “Research for REGI Committee - Maximisation of Synergies between European Structural and Investment Funds and Other EU Instruments to Attain Europe 2020”

    Die Studie im Auftrag des Europäischen Parlamentes richtet sich vornehmlich an Politik- und Programmplaner. Sie bietet eine umfassende und systematische Analyse der vorhandenen Synergien zwischen den ESIF und anderen EU-Instrumenten, die zu den Europa 2020-Zielen beitragen (z.B. Horizont 2020). Der Bericht stellt zahlreiche Stellschrauben vor, die auf politischer und programmplanender Ebene dazu beitragen können, die Nutzung von Synergien zu erleichtern: regulatorische Rahmenbedingungen, politische „Governance“ der Programme, strategische Rahmenbedingungen und Ansätze zur Umsetzung. Schlußfolgerungen und weitere Potenziale im Hinblick auf die Vorbereitung der nächsten Förderperiode werden identifiziert.

    Übrigens ist darin der deutsche Synergiendialog auf Seite 45f. als gutes Beispiel erwähnt!

  • Ein Jahr später: Hochrangige Gruppe legt wichtige Empfehlungen für einen besseren Zugang von Unternehmen zu den europäischen Struktur- und Investitionsfonds vor

    Die Europäische Kommission hat vor einem Jahr eine hochrangige Gruppe eingesetzt, die Lösungsvorschläge zur Erleichterung des Zugangs von Unternehmen zu den europäischen Struktur- und Investitionsfonds ermitteln soll. Die Gruppe hat bislang eine Reihe von Empfehlungen für die vier Bereiche Online-Verfahren, einfachere Kostenerstattungsverfahren, besserer Zugang von KMU zu Finanzmitteln, stärkere Inanspruchnahme von Finanzierungsinstrumenten ausgesprochen.

  • Horizont 2020-Ausschreibungen mit Synergienbezug

    Anfang 2017 werden einige Ausschreibungen veröffentlicht, die einen Bezug zur synergetischen Förderung oder der Vernetzung von Regionen mit ähnlichen RIS3-Förderprioritäten aufweisen. Bitte schauen Sie dafür in unser „Horizont 2020-Meta-Arbeitsprogramm zu Synergien“.

  • Kennen Sie schon den „Common exploitation booster“ der Europäischen Kommission?

    Der „Common exploitation booster“ der Europäischen Kommission bietet kostenlose, individuelle Beratung zur Überwindung der Innovationslücke für beendete Projekte aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm und Horizont 2020: Beratung zur Markteinführung, Entwicklung eines Business-Plans, Organisation von Brokerage Events etc.

  • Synergien zwischen Intelligenter Spezialisierung und INTERREG im Bereich Energie

    Die Smart Specialisation Platform on Energy (S3PEnergy) hat in der Smarter Conference in Sevilla, Spanien, Ende September 2016 das Papier "Capitalising on Smart Specialisation and Interreg, the case of energy" präsentiert. Dort wird empfohlen, die Förderung von internationalen Kooperationen durch Erfahrungen, die aus INTERREG-Projekten gewonnen wurden, zu erleichtern.

    Die S3PEnergy hat während der "European Week of Regions and Cities" Anfang Oktober 2016 in Brüssel, Belgien, einen Workshop zum Thema "Energy and innovation tendencies of European Regions" durchgeführt. Der Workshop betonte, welchen Beitrag die Priorität der intelligenten Spezialisierung (im Bereich Energie) zur EU-Kohäsions- und Energiepolitik leisten kann.

  • Europäische Kommission präsentiert neue Innovationsplattform für Städte

    Die europäische Kommission hat ein neues Webportal ("One-stop-shop"-Portal) gestartet. Es stellt Informationen zur EU-Politik in den Bereichen Klima, Mobilität und Kreislaufwirtschaft im urbanen Raum bereit und informiert zusätzlich über Finanzierungsmöglichkeiten in der EU und Veranstaltungen zum Thema Stadtentwicklung. Darüber hinaus soll eine sogenannte "Urban Data Platform" eingerichtet werden, die Informationen zu europäischen Städten für Stadtverantwortliche und Fachleute liefert.

    Außerdem wurde eine Städteagenda beschlossen, die Platz für 12 Städtepartnerschaften bietet. Diese Partnerschaften sollen Lösungen dafür erarbeiten, die städtischen Gebiete in der EU lebenswerter zu gestalten. Vier Pilot-Partnerschaften sind bereits angelaufen und vier weitere werden Anfang 2017 starten, eine davon mit deutscher Beteiligung der Stadt Karlsruhe zum Thema "urbane Mobilität".

    Weitere Informationen finden Sie hier .

  • III. Sitzung der Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Stärkung von Synergien zwischen Horizont 2020 und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds" (SynBLAG)

    Am 22. September 2016 tagte zum dritten Mal die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu Synergien zwischen Horizont 2020 (H2020) und den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) im BMBF in Berlin.

    Zentrale Inhalte der Sitzung waren ...

    • ... die europäischen Reformdiskussionen in der neuen Förderperiode hinsichtlich Vereinfachung und Harmonisierung der Durchführungs- und Abrechnungsmodalitäten in beiden Förderprogrammen, zur Beihilferegelung sowie die Implementierung des "Seals of Excellence".

      Ziel war es, eine Bestandsaufnahme der bereits auf unterschiedlichen Ebenen[1] geschaffenen Möglichkeiten für Synergien in beiden Programmbereichen zu erreichen und eine Orientierungsdebatte zu führen, die Aufschluss darüber gibt, in welchen Punkten von den Bundes- und Länderverwaltungen gemeinsame Interessen verfolgt werden, die gegebenenfalls auch gemeinsam vertreten werden können.

      Daraus ergaben sich Diskussionen zu Realisierungschancen von Synergien, wenn der Aspekt der Zusätzlichkeit der Programme gewahrt bleibt und die Regionen ihrerseits einen gesamtstrategischen Ansatz ihrer Forschungs- und Innovationspolitik verfolgen. Dieser Ansatz schlägt sich idealerweise in einer strategischen Beratung nieder, die, ausgehend vom Antragsteller, zu allen Förderprogrammen gleichermaßen und individuell beraten kann.
       
    • ... die Vorstellung der Entwicklungen im Projekt "Brückenbildung NRW". Das Wissenschaftsministerium (MIWF) NRW hat mit dem Projekt "Brückenbildung" erstmals in Europa eine regionale Initiative gestartet, um Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft systematisch für die vielfältigen, sich ergänzenden Möglichkeiten des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Horizont 2020 zu sensibilisieren und so die regionale Innovationskapazität zu erhöhen.

      Es wurden erste Analysen unter Akteuren durchgeführt, die bereits Synergien genutzt haben und besonders gut bzw. schlecht bei Horizont-2020-Maßnahmen im Transportsektor abgeschnitten haben. Die daraus abgeleiteten Erkenntnisse fließen als Handlungsempfehlungen für eine verbesserte und abgestimmtere Förderpolitik in den begleitenden interministeriellen Austausch ein.
       
    • ... die Entwicklung von Synergien im Energiesektor. Ziel war es, Ansätze für die strategische Nutzung von Synergien zwischen Horizont 2020 und den ESI-Fonds für die Umsetzung der energiepolitischen Ziele in Deutschland zu identifizieren. Hierfür wurden besonders die Schnittstellen dieser FuI-Förderung im Bereich Energie herausgearbeitet und die  verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, die europäischen Instrumente für die Energiepolitik in Deutschland zu nutzen, wie z. B. Koordinierungsmechanismen auf regionaler (Vanguard Initiative) und europäischer Ebene (Smart Specialisation Plattform Energie oder JU Fuel Cells and Hydrogen).

      Das Fokusthema Energie in Horizont 2020 wurde von der NKS Energie (P. Siwatek) mitgestaltet. Am Beispiel Berlin wurde ein Überblick über die ESIF-Energieförderung (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) und die strategische Antragsberatung (Berlin Partner für Wirtschaft, Technologie und Forschung) gegeben.

    Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Vertreterinnen und Vertreter der mit den ESI-Fonds und Horizont 2020 befassten Ressorts in den Ländern und des Bundes (BMBF und BMWi) sowie Vertreter der Nationalen Kontaktstellen für Horizont 2020.

    [1] D.h. EU-Rechtsrahmen (GSR-VO, H2020-VO), Partnerschaftsvereinbarung, Programmebene (H2020-Arbeitsprogramme; ESIF-OP), Projektebene