Aktuelles

Eine sprühende Wunderkerze im Vordergrund und eine EU-Flagge im Hintergrund

Foto Thinkstock

  • H2020-Arbeitsprogramm „Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung“ 2018-2020 veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 27. Oktober 2017 das Arbeitsprogramm 2018-2020 zum Programmbereich Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung veröffentlicht. Die Ausschreibungsthemen für die ersten beiden Jahre 2018-2019 sind detailliert beschrieben (Inhalte, Fristen, finanzieller Rahmen), für 2020 werden die Ausschreibungen zu einem späteren Zeitpunkt näher ausgeführt.

    Mit dem Arbeitsprogramm 2018-2020 werden erstmals sogenannte Widening Fellowships eingeführt. Ziel der Widening Fellowships ist die Förderung exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch grenzüberschreitende und sektorübergreifende Mobilität in die Widening-Länder. Die Widening Fellowships entsprechen den „Marie-Skłodowska-Curie-Fellowships (MSC-IF)”. Anträge werden zunächst auch dort eingereicht, die Evaluierung erfolgt ebenfalls im Rahmen der MSC-IF. Gefördert werden Anträge mit einer Gastgebereinrichtung in einem Widening-Land. In den Jahren 2018 (fünf Millionen Euro), 2019 (sechs Millionen Euro) und 2020 (sieben Millionen Euro) ist dazu je eine Ausschreibung vorgesehen.

    Zum Arbeitsprogramm 2018-2020

    Die Arbeitsprogramme der anderen Programmteile für 2018-2020 finden Sie hier.

     

  • Konferenz zu „Widening“ am 16. November 2017 in Tallinn, Estland

    Am 16. November 2017 findet in Tallinn im Rahmen der estnischen EU-Ratspräsidentschaft eine Konferenz zum Thema New Tools for Spreading Excellence and Widening Participation in Research and Innovation Programmes statt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Diskussion von Lösungsansätzen, wie die Beteiligung von moderaten Innovatoren an Forschungs- und Innovationsinitiativen im Europäischen Forschungsraum erhöht werden kann.

    Anmeldeschluss für die Veranstaltung ist voraussichtlich der 31. Oktober 2017.

    Weiterführende Informationen (Agenda, Anmeldung, etc.)

     

  • Bundesregierung veröffentlicht Positionspapier zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

    Die Bundesregierung hat ihr Positionspapier Leitlinien zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation veröffentlicht. Es enthält grundsätzliche, strategische Aussagen zur Ausrichtung eines neunten Rahmenprogramms für die Finanzperiode ab 2021. Deutschland setzt sich für ein exzellenzorientiertes Programm ein, das einen hohen europäischen Mehrwert sicherstellt und damit komplementär zu den nationalen Anstrengungen der Mitgliedstaaten ist. Das nächste Rahmenprogramm müsse mutiger, zielgerichteter, integrativer, ergebnisorientierter, konsistenter, nutzerfreundlicher, näher am Bürger und konsequenter werden.

    Das Papier ist in deutscher und englischer Sprache auf den Internetseiten des BMBF abrufbar.

     

  • Neuer Partnersuchdienst der Europäischen Kommission

    Die Europäische Kommission hat einen neuen Dienst für die Suche nach Projektpartnern eingerichtet. Hierüber kann nach Einrichtungen gesucht werden, die bereits am Rahmenprogramm teilgenommen haben. Neben den Standarddaten zur Einrichtung wie Standort und Typ wird auch die Liste der bisherigen EU-Projekte, die häufigsten Kooperationspartner und Stichworte zu den Projekten angezeigt. Die Stichworte und Beschreibungen können von den Berechtigten der Einrichtungen modifiziert werden. Das Tool soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden und dann auch die Partnersuche für einen bestimmten Call erlauben. Zudem soll es die Möglichkeit geben, die Profile von Einzelpersonen einzustellen.

  • Expertengruppe gibt Empfehlungen zur Ausrichtung der Forschungs- und Innovationpolitik in Europa

    Am 3. Juli 2017 hat die von der Europäischen Kommission eingesetzte hochrangige Expertengruppe „High Level Group on maximising the impact of EU Research & Innovation Programmes“ unter der Leitung von Pascal Lamy ihren Abschlussbericht veröffentlicht. Der Bericht mit dem Titel „LAB – FAB – APP Investing in the European future we want“ enthält Empfehlungen zur zukünftigen Ausrichtung der Forschungs- und Innovationpolitik.

  • European Innovation Scoreboard 2017 veröffentlicht

    Am 20. Juni 2017 wurde das European Innovation Scoreboard (EIS) 2017 veröffentlicht. Deutschland gehört neben Schweden, Dänemark, Luxemburg, Finnland, Belgien, Großbritannien und Irland wiederum der Gruppe der „Innovation Leader" in Europa an.

    Kern des Innovationsanzeigers ist ein Index, der aus insgesamt 27 Indikatoren mit Innovationsbezug ermittelt wird. Für die aktuelle Version des European Innovation Scoreboard wurde der Bewertungsrahmen umgestellt. Es gibt einige neue Indikatoren, wie beispielsweise Breitbandversorgung, andere sind weggefallen.

  • Neue Ausschreibung für "ERA Chairs" geöffnet

    Am 11. Mai 2017 wurde der Call WIDESPREAD-03-2017 (CSA) geöffnet. Frist für die Abgabe der Anträge ist der 15. November 2017. Für diese Ausschreibung stehen insgesamt 34 Millionen Euro zur Verfügung. Die ERA Chairs werden in Form von "Coordination and Support Actions (CSA)" gefördert.

    Über die ERA Chairs sollen herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Einrichtungen in den weniger entwickelten Regionen Europas gewonnen werden. Ziel ist eine stärkere Profilierung der Einrichtungen, damit diese mit anderen Exzellenzzentren in Europa konkurrieren können.

  • Neue Ausschreibung für "Twinning" geöffnet

    Am 11. Mai 2017 wurde der Call WIDESPREAD-05-2017 (CSA) geöffnet. Frist für die Abgabe der Anträge ist der 15. November 2017. Für diese Ausschreibung stehen voraussichtlich 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Twinning-Projekte werden in Form von "Coordination and Support Actions (CSA)" gefördert.

    Ziel der Twinning-Partnerschaften ist es, einen Forschungsbereich in einer aufstrebenden Einrichtung in den weniger entwickelten Regionen Europas durch Verbindungen zu mindestens zwei international führenden Einrichtungen zu stärken. Dadurch sollen die Forschungskapazitäten der Einrichtung spürbar ausgeweitet und das Forschungsniveau erhöht werden.

  • NCP_WIDE.NET - Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung

    Das NCP_WIDE.NET ist eine transnationale Koordinierungsmaßnahme zur Vernetzung der Nationalen Kontaktstellen (NKS) für den Programmbereich "Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung" in Horizont 2020. Neben der Erhöhung der Sichtbarkeit dieses Programmbereichs ist ein wesentliches Ziel des NCP_WIDE.NET die Ausweitung und Verbesserung der Beratungskapazitäten der Nationalen Kontaktstellen.

    Das NCP_WIDE.NET hat eine Laufzeit von fünf Jahren (2015 - 2019) und wird von der EU im Rahmen von Horizont 2020 gefördert.

  • Vorbereitung des nächsten Arbeitsprogramms 2018-2020

    Die Europäische Kommission hat 17 Scoping Paper, darunter das für den Bereich Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung (engl. Spreading Excellence and Widening Participation, SEWP), veröffentlicht. Die „Scoping Paper“ bilden die Grundlage für das nächste Arbeitsprogramm 2018-2020. Als zentrale Inhalte für SEWP sind – wie bisher auch – u.a. die Maßnahmen Teaming, Twinning und ERA Chairs vorgesehen.

    Das neue Arbeitsprogramm 2018-2020 wird voraussichtlich im Herbst 2017 veröffentlicht.

  • Issue Paper zum Thema „Widening Participation“

    Am 3. Februar 2017 hat die Europäische Kommission mehrere sogenannte „Issue Papers“ veröffentlicht. Ein Issue Paper widmet sich dem Bereich „Widening Participation“ (S. 48-55). Die Issue Papers liefern Hintergrundinformationen zur Unterstützung der „High Level Group on maximising the impact of EU research and innovation programmes“.

    Im Issue Paper zu „Widening Participation“ werden u.a. Maßnahmen wie Teaming, Twinning und ERA Chairs skizziert. Darüber hinaus werden aktuelle Daten zu den EU13-Staaten vorgestellt und Fragestellungen zur Weiterentwicklung von Widening aufgeworfen.

  • Call for Evaluators - Begutachtung von Exzellenz- und Kompetenzzentren in Bulgarien

    Im operationellen Programm „Science and Education for Smart Growth 2014-2020“ sind in Bulgarien bis zum 28. Februar 2017 insgesamt 11 Anträge für den Aufbau von „Centres of Excellence (CoE)“ und 33 Anträge für den Aufbau von „Centres of Competence (CoC)“ eingegangen. Der bulgarische Ministerrat lädt nun internationale Gutachter ein, sich über einen „Call for Evaluators“ an der Begutachtung zu beteiligen.

    Interessierte Gutachter können ihre aussagekräftigen Unterlagen bis zum 18. April 2017 entweder an die E-Mail-Adresse oceniteli@government.bg oder postalisch an folgende Adresse senden:

    Directorate „Central Coordination Unit“,  Council of Ministers of the Republic of Bulgaria
    1 Dondukov Avenue
    1594 Sofia
    Bulgaria

    Die Begutachtung wird voraussichtlich in der Zeit vom 15.Mai 2017 bis 15.Juli 2017 stattfinden. Das Programm „Science and Education for Smart Growth 2014-2020“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

  • Week of Innovative Regions in Europe - WIRE2017, Kosice

    Vom 28. bis 30. Juni 2017 findet in Kosice (Slowakei) die „8. Week of Innovative Regions in Europe” (WIRE2017) statt. Veranstaltungsort ist die Technische Universität Kosice.

    Die Konferenz dient als Diskussionsplattform für politische Entscheidungsträger, nationale und regionale Behörden und Unternehmen, die in den Bereichen Forschung und Innovation tätig sind und soll Fortschritte seit der letzten WIRE-Konferenz 2016 aufzeigen. Themen der WIRE-Konferenz 2017 werden u.a. die Förderung von Investitionen in Forschungs- und Innovationssystemen, regionale Entwicklung, Smart Specialisation Strategies sowie die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) sein.

    Informationen zur Anmeldung und zum Inhalt der Konferenz finden Sie in Kürze unter: http://wire2017.eu/

  • Neue Maßnahmen zur „Verbreitung von Exzellenz“ vorgestellt

    Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung und Innovation, hat am 23. November 2016 auf der Konferenz „Spreading Excellence and Crossing the Innovation Divide“ in Brüssel neue Maßnahmen zur Verbreitung von Exzellenz präsentiert. Damit sollen vor allem Länder gefördert werden, die im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten im Bereich exzellenter Forschung und Innovation bisher zurückliegen.

    Rund 140 Millionen Euro wird die Europäische Kommission für die Gründung von zehn neuen Wissenszentren in Bulgarien, Lettland, Portugal, Serbien, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern bereitstellen. Über das sogenannte Teaming-Instrument werden die neuen Wissenszentren mit bis zu 15 Millionen Euro zur Gründung von Partnerschaften mit führenden Forschungseinrichtungen in Europa gefördert.
    Darüber hinaus weitet die Europäische Kommission die Vergabe ihres sogenannten Exzellenzsiegels (Seal of Excellence) aus. Bisher erhielten lediglich Projekte das Exzellenzsiegel, die im Rahmen des Förderinstruments für kleine und mittlere Unternehmen von Horizont 2020 eingereicht und positiv bewertet, aufgrund von Haushaltszwängen jedoch nicht gefördert wurden. So haben jetzt auch drei Teaming-Projekte, die nicht unter dem Teaming-Instrument gefördert werden konnten, dieses Siegel erhalten. Ziel ist es, diesen Projekten mit einem Exzellenzsiegel den Zugang zu Förderung aus anderen privaten oder öffentlichen Quellen – beispielsweise über die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) – zu erleichtern. Mit der Ausweitung des Siegels verbessert sich der Zugang zu alternativen Finanzierungen nun auch für Projekte in anderen Förderinstrumenten von Horizont 2020.

    Die vorgestellten Maßnahmen sind Teil des bestehenden Programms zur Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung innerhalb des Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020. Weitere Informationen sowie eine Liste der neuen Wissenszentren finden sich in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission.
     

  • Verbinden. Gestalten. Entwickeln. - Nationale Konferenz zum Europäischen Forschungsraum

    Workshop 6: "Widening Participation" – Herausforderung für einen leistungsfähigen Forschungsraum

    Am 10. Oktober 2016 findet im Rahmen der nationalen Konferenz zum Europäischen Forschungsraum unter dem Motto "Verbinden. Gestalten. Entwickeln." ein Workshop zum Thema "Widening Participation" – Herausforderung für einen leistungsfähigen Forschungsraum" statt. Veranstaltungsort ist das Berlin Congress Center (BCC).

    Der Europäische Forschungsraum (EFR) zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen in den Bereichen Forschung und Innovation zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Der EFR soll als ein Binnenraum für Forschung und Innovation den freien Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und Technologien und eine hohe akademische Mobilität von Wissenschaftlern ermöglichen. Größtmögliche Synergien in Europa werden allerdings nur erreicht, wenn die nationalen Forschungs- und Innovationssysteme wettbewerbsfähig und untereinander kompatibel sind. Die Verringerung dieser Forschungs- und Innovationskluft ist ein gesamteuropäisches Ziel und eine langfristige Herausforderung, um die Zusammenarbeit in Europa weiter zu fördern. Im Workshop soll über Ansätze zur Verbesserung der Exzellenzbasis der weniger forschungs- und innovationsintensiven Regionen/Mitgliedsstaaten und zur Erhöhung ihrer Beteiligungschancen am EU-Rahmenprogramm diskutiert werden.

    Die Konferenz steht im Zeichen der Strategie der Bundesregierung zum Europäischen Forschungsraum (EFR) . Sie bietet ein Forum für den Austausch über aktuelle Entwicklungen und neue Herausforderungen von Forschung und Innovation in Europa. Die Konferenz wird von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, eröffnet. Weitere zahlreiche hochrangige nationale und internationale Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden an der Konferenz teilnehmen.

    Der Workshop findet in englischer Sprache statt. Auf der Webseite zur Konferenz sind weitere Informationen zum Programmablauf zu finden.

    Zur Anmeldung