Horizont 2020: Einigung im Trilog

Linke Gesichtshälfte einer jungen Frau mit Brille

Mitte Juli haben sich das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission auf einen Kompromiss zum neuen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation geeinigt. Basis war das von der Europäischen Kommission vorgelegte Vorschlagspaket. Die Einigung im informellen Trilog war Voraussetzung für den Weitergang des formalen Ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens, an dessen Ende die Verabschiedung von Horizont 2020 steht. Wenn diese erfolgt ist, können erste Ausschreibungen starten – voraussichtlich noch 2013.

Der bisherige Programmbereich "Wissenschaft in der Gesellschaft", in dem auch Projekte zu Gender in der Forschung gefördert wurden und dessen Fortbestand lange als unsicher galt, wird als "Wissenschaft mit und für die Gesellschaft" weitergeführt. Auch hier sind wieder Ausschreibungen zu Wissenschaft und Geschlecht vorgesehen.

In Bezug auf die Verankerung gendersensibler Forschung und Chancengleichheit insgesamt im neuen Rahmenprogramm kündigte die Europäische Kommission Anfang Juli an, in Kürze konkrete Maßnahmen vorzustellen.


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