Aktuelles

Blick in den zwei Kilometer langen Beschleunigertunnel des European XFEL

© XFEL Beschleunigertunnel; Foto: European XFEL

  • Informationsveranstaltung der Europäischen Kommission für Projektkoordinierende

    Die Europäische Kommission organisiert am 14. Februar 2017 von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr im Gebäude "Charlemagne" in Brüssel eine Informationsveranstaltung für Projektkoordinierende in Horizont 2020 zu rechtlichen Angelegenheiten, Geschäftsprozessen und IT-Werkzeugen für Projektberichte und Änderungsanträge. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf finanziellen Aspekten und der Zuwendungsfähigkeit von Kosten.

    Die Veranstaltung richtet sich hauptsächlich an Projektkoordinierende in Horizont 2020, andere Teilnehmende können jedoch auch zugelassen werden, sofern ausreichend Plätze vorhanden sind.

    Die Registrierung erfolgt über eine Webseite in der Reihenfolge des Eingangs. Sie können der Veranstaltung jedoch auch live per Webübertragung folgen, wobei keine Registrierung erforderlich ist. Die zugehörige Webseite wird erst mit dem Beginn der Veranstaltung verfügbar sein.

  • Leitlinienpapiere für Arbeitsprogramm veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat 17 Leitlinienpapiere (Scoping Papers) veröffentlicht, darunter das für den Bereich Forschungsinfrastrukturen (FIS) einschließlich e-Infrastrukturen. Die Leitlinienpapiere bilden die Basis für das nächste Arbeitsprogramm 2018 - 2020, das in den nächsten Monaten erarbeitet und bis zum Herbst 2017 fertiggestellt werden soll. Für den Bereich FIS sind folgende sechs Ausschreibungsthemen vorgesehen:

    1. Verbesserung der langfristigen Nachhaltigkeit von pan-europäischen FIS;
    2. Unterstützung der Interoperabilität und der Europäischen Cloud für offene Wissenschaft (EOSC);
    3. Strukturierung und Fokussierung der Europäischen Forschungsinfrastrukturlandschaft durch Integration und Öffnung der FIS von europäischem Interesse;
    4. Europäische Dateninfrastruktur;
    5. Demonstration der Rolle von FIS bei der Übersetzung von Offener Wissenschaft in Offene Innovation;
    6. Politische Strategie und internationale Kooperation.

    Konkrete Ausschreibungsthemen werden im ersten Arbeitsprogrammentwurf formuliert.

  • Erster Bericht der hochrangigen Expertengruppe zur Europäischen Wissenschafts-Cloud veröffentlicht

    Die hochrangige Expertengruppe (HLEG) hat ihren ersten Bericht zur Europäischen Wissenschafts-Cloud (EOSC) veröffentlicht. Dieser enthält Empfehlungen für weitere Maßnahmen und die Mitwirkung von wissenschaftlichen Nutzergemeinschaften, Forschungsförderern und Mitgliedstaaten bei der weiteren Ausgestaltung der Initiative.

    Ziel der EOSC ist es, den Übergang zu einer effektiveren Offenen Wissenschaft und Offenen Innovation im gemeinsamen Digitalen Markt zu beschleunigen und zu unterstützen. Sie soll den sicheren Zugang zu Diensten, Systemen und zur Wiederverwertung gemeinsam nutzbarer wissenschaftlicher Daten über Disziplinen, soziale und geographische Grenzen hinweg ermöglichen.

    Den vollständigen Bericht der HLEG zur EOSC finden Sie hier.

    Weitere Informationen zur Europäischen Cloud Initiative
     

  • Neue Version des Model Grant Agreement veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 20. Juli 2016 eine aktualisierte Fassung der Musterfinanzhilfevereinbarung (Model Grant Agreement) veröffentlicht. Die zentrale Änderung betrifft die lang diskutierte Kalkulation der Personalkosten: Bisher musste der für die Bestimmung der Personalkosten notwendige Stundensatz auf Basis des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres berechnet werden. Die aktualisierte Fassung des Model Grant Agreement erlaubt gemäß Artikel 6.2.A nun alternativ auch die Berechnung auf monatlicher Basis.

    Zwei kleinere Änderungen betreffen Forschungsinfrastrukturen:

    1. Gemäß Artikel 6.2.D können für Zuwendungsempfänger Abschreibungskosten für den virtuellen Zugang zu Infrastrukturen geltend gemacht werden, wenn es das Arbeitsprogramm explizit erlaubt.
    2. Falls der Koordinator ein European Research Infrastructure Consortium (ERIC) ohne eigene Ressourcen ist, können einige der Aufgaben des Koordinators an ein Mitglied des ERIC delegiert werden.

    Die genaue Formulierung ist den folgenden Dokumenten zu entnehmen:
    Alle Änderungen in einem zusammenfassenden Dokument
    Zu den aktuellen Versionen des Model Grant Agreement

  • EU-China Kooperation - Aufrufe zur Einreichung von Anträgen

    Da chinesische Projektteilnehmer nicht mehr automatisch durch Horizont 2020 gefördert werden, haben die EU und die Regierung Chinas eine Ko-Finanzierung von Forschung und Innovation im Rahmen von Horizont 2020 beschlossen. Am 16. Dezember 2015 hat das chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie einen ersten Aufruf zur Einreichung von Förderanträgen gestartet.

    Die Teilnahme und Finanzierung chinesischer Partner ist im Rahmen dieser Bekanntmachung grundsätzlich in allen Themenbereichen von Horizont 2020 möglich, wenn es einen klaren gegenseitigen Mehrwert gibt. Im Arbeitsprogramm 2016/17 wird darüber hinaus explizit festgestellt, dass in China ansässige Organisationen von der Europäischen Union gefördert werden können, wenn sie Forscherinnen und Forschern aus den Mitgliedstaaten und Assoziierten Staaten Zugang zu ihren Forschungsinfrastrukturen im Rahmen der Förderung gewähren. Es handelt sich hierbei um folgende Themen:

    • INFRAIA-01-2016-2017: Integrating Activities for Advanced Communities
    • INFRAIA-02-2017: Integrating Activities for Starting Communities

    Weitere Informationen erhalten Sie über die folgenden Links: