Aktuelles

Blick in den zwei Kilometer langen Beschleunigertunnel des European XFEL

XFEL Beschleunigertunnel; Foto: European XFEL

  • Horizont Europa – Vorschlag zum nächsten EU Forschungsrahmenprogramm veröffentlicht

    Am 7. Juni 2018 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für das neunte EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation für die Jahre 2021 bis 2027 vorgelegt. Es trägt den Titel „Horizon Europe“ und wird mit rund 100 Milliarden Euro ausgestattet sein. Das Papier dient als Basis für den nun folgenden Verhandlungsprozess.

    Vorgeschlagen wird eine Drei-Säulen-Struktur, wobei jede Säule mit den anderen verbunden und durch unterstützende Aktivitäten ergänzt werden soll. Die Säulen werden mit „Open Science“, „Global Challenges and Industrial Competitiveness“ und „Open Innovation“ bezeichnet. Hinzu kommt ein Bereich zur Stärkung des Europäischen Forschungsraums.

    Die Forschungsinfrastrukturen bilden gemeinsam mit den Marie- Skłodowska-Curie-Maßnahmen und dem Europäischen Forschungsrat die erste Säule „Open Science“. Das Budget für diese Säule soll insgesamt 25,8 Milliarden Euro betragen. Davon entfallen 2,4 Milliarden Euro auf die Forschungsinfrastrukturen. Damit ist das Budget für die Forschungsinfrastrukturen konstant geblieben.

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  • Start eines neuen digitalen Portals, um den Erfolg von Forschung und Innovation zu beschleunigen

    Das von der EU geförderte Projekt eInfraCentral hat die erste Version einer Webplattform für Wissenschaft und Forschung gestartet. Damit wird ein zentraler Eingangspunkt bereitgestellt, durch den wissenschaftliche Gemeinschaften eine Vielzahl von Diensten der e-Infrastrukturen suchen, nutzen und vergleichen können. Das Portal wurde entworfen, um das Leben für Forschende einfacher zu machen, Partnerschaften über Disziplinen und Länder hinweg anzuregen und europäische Exzellenz zu fördern.

  • OpenAire startet mit dem Projekt OpenAire-Advance in eine neue Phase

    Mit dem Start des OpenAIRE-Advance-Projekts am 1. Januar 2018 beginnt eine neue spannende Phase für OpenAIRE.

    Während die derzeitige, erfolgreiche Infrastruktur, die aus einem personellen Netzwerk und robusten technischen Diensten besteht, fortgeführt und ausgebaut wird, zielt OpenAIRE-Advance darauf, Open Science als einen europäischen Standard zu etablieren. Die Wissenschaftskommunikation soll im Hinblick auf Offenheit und Transparenz neu gestaltet werden, um als zuverlässiger Pfeiler der European Open Science Cloud (EOSC) zu agieren.

    OpenAIRE-Advance wird sich dabei vor allem an den folgenden Zielen orientieren:

    1. Dienste konsolidieren und optimieren;
    2. Stärkung des europaweiten Open Science Helpdesk;
    3. Open Science in Forschungsgemeinschaften verankern;
    4. Förderung von aktuellen Veränderungen in der Wissenschaftskommunikation;
    5. Aufbau eines globalen Open-Science-Netzwerks;
    6. Zusammenarbeit über den wissenschaftlichen Tellerrand hinaus;
    7. Kooperation mit EOSC-hub zur Umsetzung der EOSC.

    Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Najla Rettberg - Network Manager.

  • Ausschreibung zu INFRAEOSC-05 zurückgestellt

    Die Europäische Kommission hat den Beginn der Ausschreibung INFRAEOSC-05-2018-2019 (CSA) auf den 8. Februar 2018 verschoben. Neue Abgabefrist ist der 19. Juni 2018.

    Weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Europäischen Kommission abrufbar.

  • Arbeitsprogramm Forschungsinfrastrukturen 2018-2020 veröffentlicht

    Die Europäische Kommission hat am 27. Oktober 2017 das Arbeitsprogramm 2018-2020 von Horizont 2020, Programmteil "European research infrastructures (including e-Infrastructures)" veröffentlicht.
    Während die Ausschreibungsthemen für die Jahre 2018-2019 detailliert beschrieben sind (Inhalte, Fristen, finanzieller Rahmen), gibt es für 2020 bislang nur eine Liste von Themen mit geplantem finanziellen Rahmen, die zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausgeführt werden.

    Die ersten Ausschreibungen des neuen Arbeitsprogramms sind ab Anfang Dezember 2017 geöffnet.

    Hier können Sie das Arbeitsprogramm Forschungsinfrastrukturen herunterladen.

    Entwürfe weiterer Arbeitsprogramme aus Horizont 2020 finden Sie hier.

  • Leitlinienpapier für das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

    Die Bundesregierung hat ihr Positionspapier "Leitlinien zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation" veröffentlicht. Es enthält grundsätzliche, strategische Aussagen zur Ausrichtung eines neunten Rahmenprogramms für die Finanzperiode ab 2021. Deutschland setzt sich für ein exzellenzorientiertes Programm ein, das einen hohen europäischen Mehrwert sicherstellt und damit komplementär zu den nationalen Anstrengungen der Mitgliedstaaten ist. Das nächste Rahmenprogramm müsse mutiger, zielgerichteter, integrativer, ergebnisorientierter, konsistenter, nutzerfreundlicher, näher am Bürger und konsequenter werden.

    Das Papier ist in deutscher und englischer Sprache auf den Internetseiten des BMBF abrufbar.

  • Langfristige Nachhaltigkeit von Forschungsinfrastrukturen

    Die langfristige Nachhaltigkeit von Forschungsinfrastrukturen (FIS) ist Thema einer Debatte der EU-Kommission mit den Mitgliedstaaten, zu der ein Arbeitsdokument der EU-Kommission sowie ein Dokument des Europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) aktuell Beiträge liefern. Die Umsetzung der Ergebnisse wird ab 2020 durch eine Bekanntmachung in der Förderlinie INFRADEV unterstützt.

    Weitere Informationen zur Debatte: