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Ljubljana-Erklärung zur Geschlechtergleichheit in Forschung und Innovation verabschiedet

Auf dem Wettbewerbsfähigkeits-Rat am 26. November 2021 wurde im Rahmen der slowenischen Ratspräsidentschaft die Erklärung von Ljubljana verabschiedet.

Auf dem Wettbewerbsfähigkeits-Rat am 26. November 2021 wurde im Rahmen der slowenischen Ratspräsidentschaft die Erklärung von Ljubljana verabschiedet. Sie bezieht sich auf gemeinsame europäische Werte und fordert die Mitgliedstaaten und andere Länder auf, Geschlechtergerechtigkeit als zentrale Aufgabe anzuerkennen und gemeinsam an Verbesserungen bei der Gleichstellung in Forschung und Innovation zu arbeiten. Die Erklärung fordert insbesondere:

  • Gewährleistung offener und geschlechtergerechter Karrierewege in der Forschung;
  • Austausch und Möglichkeiten gegenseitigen Lernens
  • Einsatz bestehender und neu entwickelter Instrumente, wie zum Beispiel Gleichstellungspläne für einen institutionellen Wandel und den Abbau von Hindernissen;
  • Auseinandersetzung mit und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt;
  • Monitoring der Entwicklungen und Fortschritte der getroffenen Maßnahmen;
  • Nutzung von Synergien zur Verbesserung der Gleichstellung innerhalb des Europäischen Forschungsraums und anderer relevanter Bereiche.

Die Erklärung wurde mit Unterstützung von Vertreterinnen und Vertretern der derzeitigen und kommenden Triopräsidentschaften des Ausschusses für den Europäischen Forschungsraum und Innovation (ERAC) und der Ständigen Arbeitsgruppe für Gleichstellung in Forschung und Innovation (SWG GRI) verfasst. Letztere wird künftig durch eine noch zu etablierende Arbeitsgruppe der Europäischen Kommission abgelöst.